08.06.2011, 13:10 Uhr
Zwar nicht mehr der schnellste, aber immer noch der reichste Rennfahrer: Im Geldverdienen ist Michael Schumacher nach wie vor die Nummer eins der Formel 1. Umgerechnet 23,2 Millionen Euro soll der siebenmalige Weltmeister nach Berechnungen des US-Wirtschaftsmagazins "Forbes" insgesamt pro Jahr einnehmen. Diese Summe setzt sich aus der geschätzten Gage bei Mercedes von 15 Millionen Euro und diversen Sponsorengeldern zusammen.
Zu seiner Glanzzeit bei Ferrari, wo er zwischen 2000 und 2004 fünf WM-Titel holte, kassierte Schumacher angeblich 50 Millionen Euro pro Jahr. Damit belegte er den zweiten Platz in der Geldrangliste des Sports. Übertroffen wurde der Rekord-Weltmeister seinerzeit nur von Golf-Superstar Tiger Woods, auf dessen Konto damals mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr flossen. (Foto-Show: Die Topverdiener des Sports 2010)
Woods ist auch heute noch der Krösus der Sportwelt. Allerdings muss sich der Amerikaner nach seinen privaten Eskapaden und der Scheidung von Ehefrau Elin Nordegren laut "Forbes" mit 51,2 Millionen Euro begnügen. Bester Fußballer der Liste ist der Engländer David Beckham auf Platz sechs, der 27,3 Millionen Euro im Jahr mit nach Hause nimmt.
Schumacher wird in der aktuellen Geldrangliste auf Platz neun geführt. Und das, obwohl er seine Karriere bereits 2006 eigentlich schon beendet hatte. Zudem war sein 2010 gestartetes Comeback bisher ein Flop. Schumacher ist inzwischen 42 Jahre alt, fährt finanziell gesehen aber immer noch auf der Überholspur.
Der Spanier Fernando Alonso, den viele für den besten Formel-1-Fahrer der Gegenwart halten, muss sich Schumacher mit Einkünften von 22 Millionen Euro geschlagen geben. Damit liegt der Ferrari-Pilot in der "Forbes"-Rangliste auf Position elf.
Der drittbeste Verdiener der PS-Branche kommt nicht aus der Formel 1, sondern aus dem Moto GP. Der neunmalige Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi landet mit Einnahmen von 21,3 Millionen Euro auf Rang 13. Damit liegt der Italiener zwei Plätze vor dem ehemaligen Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton. Der Brite, der bei McLaren unter Vertrag steht, bringt es auf 20,7 Millionen Euro.
Mit Erfolgen auf der Rennstrecke kann Schumacher seinen Marktwert sogar steigern. Sein Vertrag bei Mercedes läuft ein weiteres Jahr. Und Schumacher betonte mehrfach, dass ein vorzeitiger Rückzug für ihn nicht infrage kommt. Dabei wurde er unlängst sogar von seinen eigenen Mechanikern auf einem Foto als "Opa" verunglimpft.
Gerade mal 14 WM-Punkte hat Schumacher vor dem siebten Saisonrennen am kommenden Sonntag in Montreal auf dem Konto. Das sind stolze 129 Zähler weniger als Weltmeister Sebastian Vettel, der die WM-Wertung nach fünf Siegen aus sechs Rennen überlegen anführt. Schumachers junger Teamkollege Nico Rosberg ist zwar auch Lichtjahre von Red-Bull-Pilot Vettel entfernt, aber immerhin hat er fast die doppelte Punktzahl von Schumacher eingefahren.
Nach Montreal kommt Schumacher immer wieder gerne zurück. Kein Wunder: Auf dem Circuit Gilles Villeneuve auf der malerisch gelegenen Ile Notre-Dame hat er bereits sieben Mal gewonnen. "Montreal ist eine tolle Stadt, und das Rennen besitzt eine tolle Atmosphäre", sagte Schumacher. Vorhersagen seien allerdings schwierig: "Monaco war ein hartes Wochenende, aber wir haben unsere Lektion gelernt."
Quelle: dapd
Alle Achtung schrieb:
am 8. Juni 2011 um 20:26:48
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(1)
Reichster F1-Pilot
Das beste Beispiel, dass man nicht immer von Beruf "Sohn" sein muß um im Leben etwas zu erreichen. Harte Arbeit
und Verzicht auf viel Firlefanz. Für mich ein sympathischer Mensch ! Für die Jugend: Nehmt euch ein Beispiel.
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