09.01.2012, 10:40 Uhr
Rudi Völler wünscht Michael Ballack einen würdigen Abschied aus der Nationalmannschaft. (Quelle: imago)
Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler will Michael Ballack doch noch zu einem Abschiedsspiel in der deutschen Nationalmannschaft verhelfen. Er habe mit dem designierten DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach telefoniert, berichtete Völler im Trainingslager des Bundesligisten im portugiesischen Lagos.
"Der zukünftige DFB-Chef und ich haben besprochen, dass da das eine oder andere Gespräch folgen muss. Mit einem Buch und einem Händedruck am Mittelkreis ist es da nicht getan. Aber es gehört auch ein Michael Ballack dazu", sagte der frühere Teamchef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Zuvor hatte sich auch schon Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser für einen "würdigen Abschied" des ehemaligen Kapitäns aus der DFB-Elf ausgesprochen.
Der von Bundestrainer Joachim Löw ausgemusterte Ballack hatte bislang ein Abschiedsspiel in der Nationalmannschaft abgelehnt. Völler hofft nun darauf, dass es Zwanziger-Nachfolger Niersbach gelingt, Löw und Ballack noch einmal an einen Tisch zu bringen.
Der 98-malige Nationalspieler aber steht einer Versöhnung weiter skeptisch gegenüber. "Klar, die Zeit heilt Wunden und dann wird man vernünftiger und macht die eine oder andere Aussage. Aber die Sache ist gelaufen, und so wie sie gelaufen ist, war das unbefriedigend. Es ist vorbei", sagte Ballack in einem Interview der Zeitung "Express".
"Ich war schon immer ein Mensch, der bittere Dinge gut verarbeitet. Trotzdem sind Dinge vorgefallen, die sind nicht mehr rückgängig zu machen", betonte Ballack, der wohl vor seiner letzten Rückrunde in der Bundesliga steht.
Quelle: dpa
Ecker schrieb:
am 8. Januar 2012 um 19:19:23
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Ballack
Ballack kat zweifelos ein Abschiedsspiel verdient, ohne wenn und aber. Das ist aber Sache des DFB und hat mit Löw nichts zu tun. Da
hat aber der DFB shon im Vorfeld versagt und dann ist die Sache dumm gelaufen.
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Ferfried schrieb:
am 8. Januar 2012 um 19:16:20
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Ballack
Jeder Fußballspieler, und sei er noch so gut, darf nicht vergessen, daß er ein Angestellter des Vereins oder Verbandes ist und
nicht das letzte Wort hat, auch wenn sich seine Vorgesetzten unfair verhalten. Das gilt auch für Ballack. Als beleidigte Leberwurst erreichtman kein Umdenken der Führung bzgl. unnötiger vorausgegengener Entscheidungen.
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Betze schrieb:
am 8. Januar 2012 um 19:13:58
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Peinlich Sepp
Was für platte Sprüche Sepp. Du scheinst halt schnell zu vergessen oder hast in den letzten Jahren zuviel Dart im TV
geguckt. Z. B. schon vergessen: MB's takt. Foul nach Frings Fehler im WM Halbfinale? Mit Ballack hätten wir im Finale eindeutig besser ausgesehen.
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