19.03.2010, 21:31 Uhr | dpa
Ausgerechnet der schon als Transferflop abgestempelte Maniche hat den 1. FC Köln vor einem Derby-Albtraum bewahrt. Mit einem Traumtor aus 16 Metern erzielte der Portugiese im 76. rheinischen Erzrivalen-Duell gegen Borussia Mönchengladbach in der 79. Minute den Ausgleich zum 1:1 (0:0) und rettete damit einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf. Marco Reus hatte die Gäste in der 56. Minute in Führung gebracht.
Der FC ist nun bereits seit sieben Spielen ohne Sieg und hat 28 Zähler auf dem Konto. Der Abstand zu Relegationsplatz 16 könnte an diesem Wochenende auf einen Zähler schmelzen, es geht für Köln um das Überleben in der Liga. Gladbach ist nun seit fünf Spielen ohne Erfolgserlebnis, steht aber mit 31 Punkten besser da.
Das Spiel begann mit zehnminütiger Verspätung, weil die Polizei wegen befürchteter Krawalle rund um das Stadion Fahrzeugkontrollen durchführte und es deshalb zu Staus kam. Erfreulicherweise gab es bis zum Anpfiff keine schwerwiegenden Zwischenfälle. Beide Trainer warteten mit veränderten Startformationen auf. Zvonimir Soldo brachte beim FC von Beginn an Kevin Pezzoni vor der Abwehr für Youngster Adam Matuschyk, auf der linken Seite spielte wieder Pierre Wome. Michael Frontzeck wechselte den Sturm komplett aus, Roberto Colautti und Raul Bobadilla blieben draußen. Dafür agierte Rob Friend als einzige Spitze, und U-19-Spieler Patrick Herrmann gab sein Debüt in der Startelf.
Die 50.000 Zuschauer, die in der ausverkauften WM-Arena für eine prächtige Stimmung sorgten, bekamen in der ersten Hälfte wenig Aufregendes geboten. Beiden Mannschaften war angesichts der sportlichen Situation eine gewisse Nervosität anzumerken. Köln wirkte aktiver, tat sich aber wie immer schwer im Spielaufbau. Die Gäste waren geradliniger, spielten aber ihre Angriff nicht konsequent aus. Chancen waren Mangelware. Die erste große Möglichkeit hatte Köln durch Milivoje Novakovic, der nach einem Distanzschuss von Zoran Tosic plötzlich alleine vor dem Gladbacher Tor stand, aber zu überrascht war (13.). Dann leistete sich Lukas Podolski einen katastrophalen Rückpass, den Juan Arango aufnahm. Mit dessen schwachen 16-Meter-Schuss hatte Kölns Keeper Faryd Mondragon aber keine Probleme (14.).
Mönchengladbach war bei Kontern über Herrmann oder Marco Reus, der aus 16 Meter das Tor verfehlte (25.), ab und an gefährlich. Nach zehn langweiligen Minuten im zweiten Durchgang nahm Reus hinter der Mittellinie einen kurzen Pass von Arango auf und war nach einem Alleingang mit einem Flachschuss erfolgreich. Die 5000 mitgereisten Gästefans waren aus dem Häuschen. Soldo brachte dann mit Sebastian Freis eine weitere Offensivkraft, aber es änderte kaum etwas. Die FC-Profis, bei denen Podolski einen erneut schwachen Tag erwischte, mussten sich gellende Pfiffe anhören. Besonders Linksverteidiger Wome wurde bei Ballberührung ausgepfiffen und von Soldo gegen Fabrice Ehret ausgetauscht. Bei den Gästen stachen vor allem Reus und Herrmann heraus. In einer schwachen Kölner Mannschaft fiel lediglich Petit durch Fleiß auf.
Quelle: dpa
nizzapitter schrieb:
am 22. März 2010 um 12:47:40
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"Wieder als Mannschaft präsentiert" Soldo sieht Positives
"Wieder als Mannschaft präsentiert ,Soldo sieht Positives"
Wenn ein Trainer nach
solch einem Gegurke wie gegen Gladbach
die Situation unseres FC so"analysiert",wie soll´s mit Köln weitergehen?
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Juppemann schrieb:
am 20. März 2010 um 13:21:05
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Mittelmaß
Was soll dann bei diesem "Spaßverein" positiv rauskommen?
Alle Mittelmaß ..Vorstand, Manager, Trainer und recht die Spieler
incl. Poldi
..ab an die 2. Liga ..arme Fans!
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Wolff schrieb:
am 20. März 2010 um 12:08:50
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1.FC Köln
Warum regen denn sich alle so auf ? Ihr seit es doch selber Schuld !! Der FC spielt schon lange nicht mehr die Qualität wie
früher und trotzdem ist das Stadion rappelvoll .Die ,, Stars ,, sind doch satt... die kriegen ihr Geld auch wenn sie nicht laufen und es interessiert sie nicht wie ein normaler Arbeiter an das Geld für die teuren Eintrittskarten kommt.Schaut euch doch mal die Trainerbank an , da ist kein Leben drin , im Anzug kannst du dich nicht gehen lassen...
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