19.07.2011, 09:14 Uhr
Zwischen Investor Hasan Ismaik und 1860-Präsident Dieter Schneider (re.) gibt es Dissonanzen. (Foto: dpa)
Der TSV 1860 München hat mit der 1:3-Niederlage bei Eintracht Braunschweig den Saisonstart verpatzt. Doch nicht nur auf dem Platz läuft es noch nicht rund bei den Löwen. Zwischen Investor Hasan Ismaik und Präsident Dieter Schneider gibt es derzeit heftige Querelen. Informationen der "Süddeutsche Zeitung" , wonach Schneider vor dem Rücktritt stehen soll, wies der Genannte zurück. "Ich habe weder bei der Aufsichtsratssitzung, noch seitdem gegenüber einem Aufsichtsratsmitglied mit Rücktritt gedroht."
"Ich sehe es nicht ein, dass ich mich vor jeder Sau, die irgendjemand durchs Dorf treibt, aus welchen Gründen auch immer, hertreiben lassen soll", sagte Schneider. Die Gräben zwischen ihm, der erst seit einem halben Jahr das Amt des Präsidenten bei den Sechzigern bekleidet und dem als Heilsbringer gefeierten Ismaik sind angeblich tief. Es geht um Macht und um die Einflussnahme des Investors in die Belange des Klubs. Ismaik will 30 Millionen Euro investieren, um aus den Löwen wieder eine große Nummer in der Bundesliga zu machen.
Die Statuen der Deutschen Fußball-Liga (DFL) schreiben jedoch vor, dass sich ein Investor nicht in die Geschäfte eines Vereins einmischen darf. Bei den Sechzigern werden die Funktionäre ein genaues Auge auf die Vorgänge haben. "Ganz Deutschland schaut darauf, wie diese Partnerschaft funktioniert, sagte Franz Maget, der Vize-Präsident des TSV 1860.
Anscheinend funktioniert die Geschäftsbeziehung noch nicht. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet von "heftigem Krach bei fast jedem Thema, von den Finanzen, über das Stadion bis hin zur Vermarktung des TSV 1860". Vize-Präsident Maget versucht zu retten, was vielleicht nicht mehr zu retten ist. "In so einer Kooperation ist es am besten, wenn man viel miteinander redet, aufeinander hört und sich gegenseitig respektiert. Es wäre sehr kurzsichtig, wenn man jetzt versuchen würde, seine eigene Machtposition zu Lasten des Partners durchzusetzen."
Wer den Machtkampf für sich entscheidet ist unklar. Zumindest auf die Mitglieder des Aufsichtsrates kann sich Schneider verlassen. Sie wählten den Noch-Präsidenten mit 8:0-Stimmen in das neue Gremium.
Quelle: dpa , t-online.de
FCB schrieb:
am 19. Juli 2011 um 11:27:00
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Investor
Wer dachte, daß ein Investor kommt Millionen gibt & dabei die Klappe hält ist fern jeder Realität. In der Vergangenheit war das
schlechte Vereinsmanagement schuld und jetzt schwafelt der Araber auch mit. Es wird wieder keine Ruhe geben, wie bei Hoffenheim, da ist der Hopp auch ständig überall dabei. Schade, ich als Roter & Fussballfan würd mir wieder spannende Münchner Derbys wünschen, aber da ist noch lange hin. Wenn der Verein nicht zur Ruhe kommt ordentliche Vereinslenker bekommen wirds nix
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PeGo schrieb:
am 19. Juli 2011 um 11:26:35
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1860
Wer ist so blauäugig und glaubt, dass ein Investor mit 30 Mio keinen Einfluß auf die Politik des Vereins nimmt? Da hätte er sein Geld
ja gleich in den Gully werfen können, wenn er es nur los werden wollte.
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Tim schrieb:
am 19. Juli 2011 um 10:54:45
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1860
TurnVerein eben !!!!!
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