28.05.2011, 20:49 Uhr
1860-Präsident Dieter Schneider kann optimistisch in die Zukunft blicken. (Foto: imago)
Fußball-Zweitligist TSV 1860 München ist auf dem Weg zur Rettung vor dem finanziellen Kollaps einen weiteren Schritt vorangekommen. Als letzter Gläubiger stimmte der Berliner Unternehmer Nicolai Schwarzer einem Teilverzicht zu, teilten die Löwen mit. "Wir haben jetzt die Möglichkeit, die Gesamtlösung für den Verein weiter voran zu bringen", betonte nach der Einigung 1860-Präsident Dieter Schneider.
Schwarzer sagte, er habe bis vor wenigen Tagen an der "Tragfähigkeit des Investitionskonzepts gezweifelt". Nun sei er aber zuversichtlich, dass der Traditionsklub den Neuanfang packen werde.
Damit steht der Rettung des Vereins nichts mehr im Wege. Am Wochenanfang wollen der hoch verschuldete Zweitligist und der jordanische Investor Hasan Ismaik einen Kooperationsvertrag unterschreiben, der dann der Deutschen Fußball-Liga (DFL) vorgelegt werden soll. Ismaik übernimmt für 18 Millionen Euro 49 Prozent der Kommanditgesellschafts-Anteile. Am 3. Juni entscheidet die DFL über die Lizenz für die kommende Saison.
Quelle: dpa
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