06.11.2009, 19:31 Uhr
Kollektiver Jubel beim 1. FC Kaiserslautern (Foto: dpa)Auf dem Weg zurück ins Fußball-Oberhaus gaben sich der 1. FC Kaiserslautern und der FC St. Pauli zum Auftakt des 12. Spieltags keine Blöße. Beide gewannen ihre Heimspiele, was half, die Verfolger auf Distanz zu halten. Lautern schloss durch sein 3:1 über Rot-Weiß Oberhausen nach Punkten zu Spitzenreiter Arminia Bielefeld auf. Einen Punkt dahinter liegen die Paulianer nach ihrem 2:1 über den starken Aufsteiger aus Düsseldorf.
Fortunas Mit-Aufsteiger Paderborn verbesserte sich durch sein 2:1 über die TuS Koblenz auf einen einstelligen Tabellenplatz. Der Verlierer hängt auf dem Relegationsplatz zur Dritten Liga fest. Paderborn feierte nach zuletzt zwei Pleiten erstmals wieder ein Erfolgserlebnis. Koblenz kassierte seine dritte Niederlage in Folge.
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Durch Tore von Enis Alushi (12.) und Daniel Brückner (31.) für die Gastgeber und den zwischenzeitlichen Ausgleich der Koblenzer durch Manuel Hartmann (15.) stand das Endresultat bereits nach etwas mehr als einer halben Stunde fest.
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Mehr Spannung herrschte am mit 23.254 Zuschauern ausverkauften Millerntor. Anstatt seinerseits mit 2:1 in Führung zu gehen, kassierten die bis zum Schluss um Ertrag bemühten Düsseldorfer in Hamburg das 1:2 durch Rouwen Hennings (72.). Der frühere U-21-Nationalspieler war erst zehn Minuten zuvor für Charles Takyi eingewechselt worden. "Das war ein sehr intensives Spiel. Da braucht man auch einmal das Quäntchen Glück, dass man im richtigen Moment das Tor macht", kommentierte Pauli-Coach Holger Stanislawski. Der Ex-Bremer Max Kruse (4.) und Jens Langeneke per Foulelfmeter (22.) hatten bereits weit vor dem Seitenwechsel getroffen. Kruse nutzte eine herrliche Vorarbeit von Florian Bruns zu seinem vierten Saisontreffer. Carsten Rothenbach verursachte den Strafstoß gegen Fortuna-Kapitän Andreas Lambertz, den Langenenke zum zwischenzeitlichen 1:1 nutzte.
In Kaiserslautern kam Ronny König in der 74. Minute vor 26.546 Zuschauern nur noch zu Ergebniskosmetik für RWO. Bis dahin hatten die Platzherren im Fritz-Walter-Stadion durch Adam Nemec (15.), Kapitän Martin Amedick (44.) und den aus Berlin geholten Brasilianer Francisco de Lima Rodnei (62.) bereits für klare Verhältnisse gesorgt. RWO durfte sich vor allem bei seinem Torhüter Sören Pirson bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel. "In dieser Verfassung ist Kaiserslautern nicht unsere Kragenweite", gestand Hans-Günter Bruns, Oberhausens Sportlicher Leiter.
Quelle: dpa , sid , t-online.de
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