11.11.2009, 14:49 Uhr
Karl-Heinz Rummenigge begrüßt die Beibehaltung der 50+1-Regel. (Foto: imago)Nach dem klaren Votum der Erst- und Zweitliga-Vereine für die Beibehaltung der 50+1-Regel setzt Karl-Heinz Rummenigge auf ein Einlenken von Hannovers Vorstandschef Martin Kind. "Ich hoffe, dass Herr Kind von Hannover 96 jetzt nicht wie angekündigt den juristischen Weg einschlägt", sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München in einem auf der Internetseite seines Vereins veröffentlichten Interview. "Ich hoffe, er zeigt sich solidarisch mit der Bundesliga und akzeptiert diesen Mehrheitsbeschluss."
Die Mitgliederversammlung der 36 Erst- und Zweitliga-Vereine hatte der von Kind angestrebten Satzungsänderung der sogenannten 50+1-Regel der Deutschen Fußball Liga (DFL) eine klare Absage erteilt. Damit dürfen Großinvestoren auch in Zukunft nicht die Macht in deutschen Profifußball-Klubs übernehmen.
50+1-RegelAbstimmung für Beibehaltung
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"Damit bleibt sich die Bundesliga treu und setzt weiter auf die Faktoren, die in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend zum Erfolg des deutschen Profifußballs beigetragen haben: Stabilität, Kontinuität und die Nähe zum Fan", sagte Ligapräsident Reinhard Rauball. Kind hatte zunächst offen gelassen, ob er nun wie zuvor angekündigt bis vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) ziehen will.
Quelle: dpa
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