18.10.2011, 16:37 Uhr
Hält eine Abschaffung der Abstiegsregel für nicht sinnvoll: Sir Alex Ferguson. (Quelle: imago)
Die Forderung einiger ausländischer Klubbesitzer nach einer Abschaffung der Abstiegsregel ist in der Premier League auf scharfe Kritik gestoßen. "Das wäre der absolute Selbstmord für die Liga und für die Teams in der zweitklassigen Championship Division", sagte Manchester Uniteds Manager Sir Alex Ferguson der Zeitung "Daily Mail", "denn damit würde man ihnen die Türen zur finanziell lukrativen Premier League verschließen."
Amerikanische und asiatische Klubeigentümer hatten sich zuvor dafür ausgesprochen, dass kein Verein mehr aus der ersten englischen Liga absteigen soll. Die Premier League erklärte eine Änderung von Auf- und Abstiegsregularien für "nicht verhandelbar".
Richard Bevan, Geschäftsführer des Trainerverbandes League Managers Association, hatte den Stein ins Rollen gebracht. "Amerikanische und asiatische Klubeigentümer haben intern über ein Ende der Abstiegsregel gesprochen, um den englischen Spitzenfußball zur geschlossenen Gesellschaft zu machen", sagte er bei einer Konferenz in London. Welche Vereine diese Pläne konkret forcierten, sagte Bevan nicht. Insgesamt 14 der 20 Premier-League-Klubs müssten einer solchen Regeländerung zustimmen.
Derzeit befinden sich zehn Premier-League-Vereine in der Hand ausländischer Eigner, darunter unter anderen die Champions-League-Kontrahenten von Bayern München und Bayer Leverkusen, Manchester City und der FC Chelsea. "Wenn noch vier oder fünf Klubs mehr von neuen Eigentümern geführt würden, wäre eine Regeländerung möglich", befürchtet Bevans.
Neben Ferguson übten weitere Verantwortliche aus der Premier League scharfe Kritik an den Planspielen der ausländischen Investoren. Peter Coates, englischer Eigentümer von Stoke City, bezeichnete Auf-und Abstieg als "Lebensader des britischen Fußballs". "Mit Blick auf unsere Traditionen", so der Chef des deutschen Profis Robert Huth in einem Interview, "wäre das absolut undenkbar".
Der Spieler köpft den Ball wunderschön in den Winkel. Doch der Unparteiische gibt das Tor nicht. Der Grund: Ein Loch im Netz. zum Video
Quelle: dpa
Fußballfreund schrieb:
am 18. Oktober 2011 um 18:29:47
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Bestes Argument für die 50+1-Regel
Solche Unsinnsforderungen von Klubbesitzern, denen der Sport an sich schlicht und ergreifend egal ist,
sind das beste Argument dafür, dass die 50+1-Regel unbedingt erhalten werden muss!!! Ich bin mir sicher, dass eine große Mehrheit der Fußballfreunde auf der Insel sehr dankbar wäre, wenn es eine solche Regelung in den Statuten des nationalen Fussbalvverbandes, der FA, gäbe!
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Matze schrieb:
am 18. Oktober 2011 um 17:35:23
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???
Das wäre ja das Lächerlichste überhaupt. Wie kann man als Clubeigentümer so wenig Interesse am eigentlichen Sport haben?
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