30.01.2012, 14:16 Uhr
Paukenschlag zum Prozess-Auftakt: Laut des wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagten Formel-1-Piloten Adrian Sutil ist die außergerichtliche Einigung nach dem Streit mit Lotus-Mitbesitzer Eric Lux vor allem am Geld gescheitert. "Ich habe alles versucht, den Streit zu schlichten", sagte Sutil vor dem Amtsgericht in München.
Es sei dabei in erster Linie um Geld gegangen, "um einen zweistelligen Millionenbetrag", sagte der 29-Jährige. Er habe das allerdings ablehnen müssen, sich in dieser Phase aber auch mehrmals bei Lux entschuldigt.
Auch einen von Sutil angebotenen Charityfonds habe Lux abgelehnt. Wie Sutil zudem erklärte, gab es offenbar sogar Verhandlungen um ein Cockpit beim Lotus-Team. Der 29-Jährige, der seinen Platz bei Force India nach fünf Saisons im Dezember an Landsmann Nico Hülkenberg verlor, habe dabei auch einen Gehaltsverzicht angeboten.
Lotus entschied sich allerdings für den Franzosen Romain Grosjean und den früheren Weltmeister Kimi Räikkönen (Finnland) als Stammfahrer für die neue Formel-1-Saison.
Showrun im Himalaya-Gebirge: Red Bull stellt einen Höhenrekord im Nordwesten Indiens auf. zum Video
Sutil muss sich wegen des Vorwurfs der gefährlichen Körperverletzung vor Gericht verantworten. Bei einer Party in dem Edelklub "M1NT" nach dem Großen Preis von China am 17. April 2011 hatte Sutil den Geschäftsmann nach einem Streit mit einem Glas am Hals verletzt. Die Wunde musste damals mit mehreren Stichen genäht werden. Lux hat eine neun Zentimeter lange Narbe an der linken Halsseite zurückbehalten, nicht weit weg von der Halsschlagader.
Sutil räumte zwar ein, Lux bei dem Versuch, ihm den Inhalt des Glases ins Gesicht zu schütten, getroffen zu haben. Laut Sutil sei es aber eine unglückliche und unabsichtliche Aktion gewesen. Die Staatsanwaltschaft fordert ein Jahr Haft auf Bewährung für Sutil.
Sutil hatte in seiner Aussage die Geschehnisse vom 17. April zunächst aus seiner Sicht wiedergegeben und sich nach den Ausführungen nochmals bei Lux entschuldigt. "Es tut mir wahnsinnig leid. Ich habe nie gewollt, was da passiert ist", sagte Sutil.
Auch am Abend des ersten Prozesstags wollte sich Sutils Manager Manfred Zimmermann bei einem Treffen mit Lux noch einmal um eine außergerichtliche Einigung bemühen, wie Sutils Anwalt bestätigte. Zuvor hatte Zimmermann in seiner Aussage bekräftigt, Lux habe die Karriere des Piloten nach dem Vorfall zerstören wollen. Im Prinzip sei Sutil "schon tot", habe Lux in einem Telefonat gedroht.
Ein Videomitschnitt der besagten Nacht soll in dem Prozess weiteren Aufschluss darüber geben, was wirklich geschehen ist. Auch Lux ist bei dem Prozess anwesend, musste den Raum B177 kurz nach Verhandlungsbeginn bis zu seiner eigenen Zeugenaussage aber verlassen.
Quelle: dpa
System schrieb:
am 30. Januar 2012 um 19:39:23
(57)
(11)
Sutil
es gibt zwei "Arten" von Körperverletzung`: die vorsätzliche und die fahlässige Körperverletzung. Schon die Polizeibeamten
(Staatsanwaltschaft) muss klären, ob es sich um die eine oder andere Körperletzung handelt. Sie ist abzustellen auf den Willen des "Täters". Wollte er, dann vorsätzlich, passierte es aus Nachlässigkeit, vermutlich fahrlässig. Tod oder Körperverletzung mit einem Fahrzeug ist fahrlässig, sonst Mord oder Todschlag. Was bleibt für Sutil? Freispruch! - eigentlich-
mehr
Kommentar melden
Jürgen schrieb:
am 30. Januar 2012 um 18:56:58
(203)
(14)
Sutil
Klar es war ein Fehler von Sutil sich derart provozieren zu lassen ob gewollt oder nicht.
Jedoch das Verhalten des Herrn Lux ist
beschämend und sollte ebenso strafrechtliche Folgen haben.
mehr
Kommentar melden
Knall nicht gehört schrieb:
am 30. Januar 2012 um 18:46:14
(158)
(14)
2stelliger Mio.Betrag!
Hat Lux ein zu rennen?Wer so getrieben von größenwahnsinner Gier,sollte selber sofort verurteilt werden!Alles über
2000€ (Schermzensgeld) wäre ein Witz!Aber Herr Lux will ja ein zweistelligen Millionenbetrag!haha!Ich hoffe der Richter lacht ihn auch aus und bringt ihn mal zurück in die Realität!Schlimm das Sutil so dumm ist und noch alles zugibt!Hätte er sich hingesetz und nichts gesagt(was sein gutes Recht ist),wär er viel besser gefahren,bei diesem Abzocker!
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.



Finden Sie Ihren Traumpartner bei Deutschlands Partnerbörse Nr.1. FriendScout24
Die neue Frühlingskollektion von Topmarken: tolle Schuhe, Mode u.v.m. - Versand gratis. mehr
Nur für kurze Zeit: luftige Sommer-
kleider u.v.m. bis Gr. 58 versand-
kostenfrei bestellen! zum Special
Testsieger-Patronen für Marken-
drucker im TÜV-geprüften Online-
Shop kaufen. mehr
Nico Rosberg erklärt den kuriosen Rennausgang von Barcelona. Video
Bilder und Fotostrecken aus der Königsklasse des Motorsports. zur Fotodatenbank
Bei MyTraining.de stellen Top-Experten die effektivsten Übungen zusammen. mehr