10.09.2011, 09:29 Uhr
Angelique Kerber wird bei den US Open um ihr Top-Spiel gebracht. (Quelle: imago)
Die Peinlichkeiten bei den US Open gehen munter weiter. Nun haben sie auch Angelique Kerber getroffen. Die Veranstalter haben ihr Halbfinale gegen die Australierin Samantha Stosur auf einen Nebenplatz verlegt und mit dieser Degradierung heftiges Kopfschütteln bei den Betroffenen ausgelöst. "Was soll man machen?" fragte Kerber hilflos, die ihr erstes Grand-Slam-Halbfinale nun auf dem Grandstand, dem nur drittgrößten Tennisplatz am Rande der US-Open-Anlage, austragen muss. Ihr entgeht damit der verdiente Auftritt im berühmten Arthur-Ashe-Stadium. "Das ist nicht fair", schimpfte Kerber.
Ein Einzel-Semifinale auf einem Nebenplatz beim aus Sicht der Veranstalter größten und wichtigsten der vier Grand Slams - die Verlegung war eine weitere unsägliche Episode beim diesjährigen Turnier in New York. Schon Philipp Petzschner hatte sein Doppel-Halbfinale mit dem Österreicher Jürgen Melzer auf dem 6100 Fans fassenden, aber kaum besuchten Platz bestritten. "Es war wie bei einem Grand-Prix-Turnier", sagte Petzschner, der aber wenigstens sein Endspiel im Arthur-Ashe-Stadium bestreiten darf. Die Veranstalter räumten lediglich ein, die Verlegung der Partie zwischen der in Amerika bisher unbekannten Kerber und Sam Stosur sei "nicht ideal".
Ihre Rechtfertigung: Die Herren-Halbfinals zwischen Novak Djokovic und Roger Federer sowie Titelverteidiger Rafael Nadal und Andy Murray könnten sich am Samstag bis in den Abend erstrecken. Aus Fairnessgründen sollte nach dem Halbfinale zwischen der Amerikanerin Serena Williams und der dänischen Weltranglisten-Erste Caroline Wozniacki - ausgetragen zur besten US-Fernsehzeit - nicht noch spät das zweite Halbfinale steigen. Die Siegerin solle vor dem Endspiel am Sonntag nicht noch bis in die Nacht spielen müssen.
Das zweitgrößte, immerhin noch 10.000 Zuschauer fassende Louis-Armstrong-Stadium steht allerdings seit den zweitägigen Regenfällen während der Woche nicht mehr zur Verfügung. Hinter einer Grundlinie hatte sich ein Haarriss im Boden gebildet, durch den Wasser austrat. Der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic wundert sich nur noch über die schlechte Organisation vor Ort. "Wenn wir kein Dach haben, warum haben wir keine Planen auf den Plätzen?", fragte der Serbe.
Die Herren hatten sich in den vergangenen Tagen offen gegen die Veranstalter gestellt, die in der ersten Woche zu viel Zeit verschludert hätten und am Ende bei Regen inzwischen regelmäßig Probleme bekommen würden. Am Ende hatten die Verzögerungen dazu geführt, dass die Herren der unteren Tableau-Hälfte das Viertel- und Halbfinale an zwei aufeinander folgenden Tagen austragen müssen. So hatten sich erst in der letzten Nacht Rafael Nadal und Andy Murray für ihr Halbfinale qualifiziert. Der Spanier hatte einen völlig entkräfteten Andy Roddick mit 6:2, 6:1, 6:3 abgeschossen. Großbritanniens Hoffnung Murray musste gegen den zweiten Amerikaner im Viertelfinale, John Isner, deutlich länger kämpfen und brauchte 3:24 Stunden, um den Aufschlag-Riesen mit 7:5, 6:4, 3:6 und 7:6 (7:2) zu besiegen.
Quelle: t-online.de , sid , dpa
Old Biene schrieb:
am 10. September 2011 um 18:36:58
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(5)
Fairnes
Wer fairenSport sehen und Spaß haben will muss zu den Amateuren gehen. Da kann man vor und nach dem Spiel mit den Aktiven auch noch
einen trinken un einen Small Talk abhalten.
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splash schrieb:
am 10. September 2011 um 18:36:49
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Günter Rogall...
...erst mal nüchtern werden und dann scheiben...
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Günter Rogall schrieb:
am 10. September 2011 um 17:57:58
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(26)
Degradierung Kerber
Washatsie den sonst von den Amerikaner erwaertert.Einige habeich kennen gerlernt. HNemmungslos wirdauch krimminell
gehandelt, um den eigenen Vorteil zu wahren
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