14.06.2011, 10:16 Uhr
Der ehemalige Radstar Lance Armstrong und Doping-Zeuge Tyler Hamilton haben sich beinahe eine handfeste Schlägerei geliefert. Nach übereinstimmenden US-Medienberichten sind sich die früheren Teamkollegen in einem Restaurant in Aspen im US-Staat Colorado aneinandergeraten, als Hamilton auf dem Weg zur Toilette war. Armstrong begann, Hamilton zu beschimpfen und war offenbar kurz davor, handgreiflich zu werden, da dieser ihm in einem Interview des Dopings beschuldigt hatte. "Ich mache dein Leben zur Hölle", soll der siebenmalige Toursieger gesagt haben.
Nach einem kurzen Wortwechsel wandte sich Hamilton ab und ging zurück zu seinem Tisch. Sein Anwalt Chris Manderson meldete den Vorfall daraufhin der Polizei. "Armstrong ist ein potenzieller Angeklagter in einem Prozess und Tyler ein möglicher Zeuge. Wenn es zu einem Kontakt kommt, speziell einem aggressiven Kontakt, dann habe ich als Anwalt die Pflicht, das zu melden", sagte Manderson gegenüber "ESPN.com". Was die Behörden nun unternehmen würden, wisse er nicht.
Ein Sprecher Armstrongs verweigerte einen Kommentar. Der Beschuldigte spielte den Vorfall herunter und bezeichnete die Begegnung als "heikel" aber "völlig ereignislos". Die Restaurantbesitzerin Jodi Larner, ein enge Freundin Armstrongs, sagte ebenfalls, dass es keine Drohungen gegeben habe.
Im Gespräch mit dem US-Sender CBS im Mai hatte Hamilton behauptet, er wisse, dass Armstrong einen positiven Doping-Test gehabt habe: „Er hat es mir mal ganz nebenbei erzählt und wirkte dabei total entspannt. Er hat sogar darüber gelacht."
Hamilton, Zeitfahrweltmeister von 2004, ist selbst zweimal des Dopings überführt worden und wirft Armstrong seit seinem Karriere-Aus immer wieder systematisches Doping vor. Der Weltverband UCI hatte Hamiltons Vorwürfe in einer schriftlichen Stellungnahme zurückgewiesen und sich "tief geschockt" gezeigt. Es habe niemals auch nur einen positiven Dopingtest bei Armstrong gegeben.
Quelle: dapd , sid
Hans schrieb:
am 14. Juni 2011 um 21:57:50
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Peter
leute die hier keine ahnung vom radsport haben oder die selbst nie ein rennen bestritten haben, besser mal die klappe
halten!
spekulieren kann jeder, nur wirklich ahnung vom geschehen der radsportszene, haben nur die Funktionäre und Team-Chefs bzw. die Fahrer
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Sascha schrieb:
am 14. Juni 2011 um 21:45:53
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Armstrong, Mr. Doping
Wenn Armstrong kein Dreck am Stecken hätte, würde er nicht so ausrasten, beinahe eine Schägerei anfangen und seinem
Kontrahenten drohen.
Es werden noch viele pikante Details zum Vorschein kommen, die Armstrong genauso überführen wie Alrich.
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Wettkämpfer schrieb:
am 14. Juni 2011 um 21:17:31
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TdF geht auch ohne Doping!
An all die, die glauben eine Tour de France sei ohne Dopingunterstützung nicht möglich. Das ist schlicht
Quatsch. Wenn der Radsport mal endlich transparent, konsequent und flächendeckend (auch in Spanien und Italien) durchgreifen würde, ginge das schon. Aber eben nicht mehr mit einem Schnitt von 40 und mehr km/h, sondern vielleicht "nur" noch mit 35 km/h. Das würde kaum ein Zuschauer merken, die Fahrer aber sehr wohl.
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