07.07.2010, 12:51 Uhr | t-online, sid, dpa
Der einstige Dominator unter den großen Verlierern: Diese Position passt Lance Armstrong überhaupt nicht, auch wenn er sich seit dem Vorjahr daran gewöhnen konnte. "Es gibt Tage, da bist du der Hammer, an anderen der Nagel. Ich habe noch genug Zeit, wieder zum Hammer zu werden", sagte der siebenmalige Sieger der Tour de France nach seinem Debakel in der "Hölle des Nordens".
Wegen eines Defekts rund 20 Kilometer vor dem Ziel verlor der Texaner wertvollen Boden auf alle Konkurrenten, die eigene Rennprognose kehrte sich ins Gegenteil um: Seinem Erzfeind Alberto Contador, als "Bergfloh" denkbar ungeeignet für die ruppigen Kopfsteinpflaster-Passagen in der Nähe von Roubaix, hatte Armstrong noch vor der 3. Etappe Zeitverluste vorhergesagt. "Jeder hat gedacht, dass die Kletterer Zeit verlieren. Der Kerl, der profitieren sollte, ist nun hinten", sagte Armstrong. Am Ende büßte dann aber der 38-Jährige bei seinem letzten Auftritt in Frankreich 55 Sekunden auf den Titelverteidiger aus Spanien ein - dessen beste Zeiten wohl erst anbrechen, wenn es in die Berge geht (die Gesamtwertung im Überblick). Auf die Strapazen des Tages folgte zudem einen unruhige Nacht. Armstrong übernachtete im selben Hotel wie das Rabobank-Team, das den Finaleinzug der Niedelränder bei der Fußball-Weltmeisterschaft ausgelassen feierte.
"Das Wichtigste war, unverletzt über die Etappe zu kommen. Ich fühle mich von Tag zu Tag besser", sagte Contador und vermied den kleinsten Seitenhieb Richtung Armstrong, der das Ziel in Arenberg staubbedeckt mit versteinerter Miene passierte. Sein rechter Arm steckte nach einem Sturz vom Vortag in einem Netzverband. Fluchend war er im Windschatten seines Teamkollegen Jaroslaw Popowitsch über die "Pavés" gehetzt, ließ den Ukrainer aber bald entkräftet stehen.
Auch Contador hatte mit mechanischen Problemen zu kämpfen. Der Spanier gehörte im Ziel aber dennoch zum Kreis der Profiteure des Tages, obwohl er auf die großen Gewinner Andy Schleck und Weltmeister Cadel Evans 1:13 Minuten einbüßte. Im Finale hatte sich der Kasache Alexander Winokurow wie eine Dampflokomotive vor Contador gespannt, der nur ganz am Ende nicht mehr folgen konnte, weil seine Vorderradbremse schleifte.
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Armstrongs zweiter RadioShack-Teamchef Dirk Demol, 1988 Sieger von Paris-Roubaix, machte dem siebenfachen Toursieger Mut: "Lance kommt zurück. Alles kein Problem, wir haben ja heute nicht fünf Minuten verloren". Eine kleine Vorentscheidung zugunsten Contadors hat auch Columbia-Teamchef Rolf Aldag nicht ausgemacht. "Ich glaube nicht, dass Lance schlechter als Alberto war. Die Pflaster-Passagen sind eben unberechenbar, und für das gesamte Rennen war diese Etappe nicht hilfreich", sagte er.
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Quelle: t-online.de , dpa
Dr. Stein schrieb:
am 7. Juli 2010 um 18:03:22
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Tour
die Apotheken Tour und die ganzen Profi Kunden auf den Rennrädern
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Ich schrieb:
am 7. Juli 2010 um 16:44:16
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Tour de Dop
aus usa werden sicherlich neueste präparate zum einsatz gebracht, sie testen weiter ob die in frankreich wirklich so blöd sind
und auch diese nicht feststellen können.
eigentlich fährt armstrong im namen der wissenschaft. ist wie mit den walen, er fährt nur zu vorschungszwecken.
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Doptour schrieb:
am 7. Juli 2010 um 14:23:06
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Armstrong
Solange dieser Typ die Tour fährt schaut sich in meinem Bekanntenkreis keiner mehr die Tour an. Sollte noch jemand bei dieser Tour
dopen, dann braucht das dtsch. Fernsehen diese Doper nie mehr zu zeigen
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