29.07.2010, 17:19 Uhr | sid
Rubens Barrichello übt nach dem Teamorder-Skandal in Hockenheim Kritik an der Moral in der Formel 1. (Foto: imago)
Michael Schumachers Teamorder-Opfer Rubens Barrichello hat die Moral in der gesamten Formel 1 angeprangert. "Wenn ich ein 'bad guy' sein muss, um Weltmeister zu werden, dann verzichte ich lieber auf den WM-Titel. So ein Weltmeister will ich nicht sein. So hat mich mein Vater erzogen, und so erziehe ich meine Kinder", sagte der Brasilianer in Budapest und erntete damit während der offiziellen Pressekonferenz vor dem Großen Preis von Ungarn spontanen Beifall der Journalisten.
Barrichello, der derzeit wie Nico Hülkenberg bei Williams fährt, hatte seinen damaligen Teamkollegen Schumacher 2002 in Österreich nach dem legendären Kommando von Jean Todt ("Let Michael pass for the Championship") vorbeiziehen lassen müssen. Wenn man ihm den Weg so freimachen würde, würde er ablehnen, versicherte Barrichello. "Ich habe so etwas noch nie getan. Und dass solche Dinge vorkommen, ist der Grund, warum ich öfter das Team gewechselt habe", sagte der 38-Jährige. "Die Fahrer müssen gegeneinander fahren, alle, das ist der Sinn des Rennsports. Und wenn mir dann am Ende ein Punkt zum WM-Titel fehlt, dann ist das eben so."
Mitleid hat der erfahrenste Pilot im Feld mit seinem Landsmann Felipe Massa, der in Hockenheim in einer ähnlichen Situation den Sieg an Fernando Alonso abtreten musste. "Es tut mir sehr leid für ihn. Felipe ist ein Freund und ich hätte ihm gewünscht, dass er diese Erfahrung nicht machen muss", sagte der Brasilianer: "Er fühlt sich genauso, wie ich mich viele Male gefühlt habe."
Der Hungaroring bedeutet ständige Richtungswechsel und Tempe-raturen von über 40 Grad. zum Video
Quelle: sid
Henry schrieb:
am 1. August 2010 um 20:16:31
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Team Order
warum aufregen ,die Teams investieren viel Geld in ihre Fahrer und bezahlen sie gut ,wenn ich zur Arbeit gehe muß ich auch tun
was meinem Arbeitgeber recht ist und Geld bringt
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fure schrieb:
am 31. Juli 2010 um 06:07:18
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Stallorder
Stallorder ist Betrug ersten Grades! 1. Hundertausende auf Fan's werden betrogen. 2. Tausende auf Wetter'n werden um Ihr Geld
betrogen, und Wetten ist vieler Orts legal. Ein Verein der offizell und zugleich doof manipuliert sprich betruegt gehoert disqualifiziert. Stallorder ist eine manipullation am Sport = Sieg. Dann kann auch der 5. im Fussball den 2. gewinnen lassen weil der ja noch chancen auf die Meisterschaft hat. Verascherei hoch 3
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Oekonomie schrieb:
am 30. Juli 2010 um 18:23:43
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Rennfahrer/Manager
Wenn einer immer ein lieber Junge ist und andere brav vorbeiwinkt, bereitwillig Platz macht und zum Überholen einlädt,
der wird nie ein Rennen gewinnen und Meister werden. Es zählt Durchsetzungsvermögen und ein gewisses Mass an Rafinesse. Das mag man kritisieren, es ist aber so. Ähnlich ist es in Unternehmen: wenn jemand immer ein wunderbarer Teamplayer ist, all sein Wissen mit anderen teilt, höflich den Vortritt gibt, der wird nie bis ins obere Management oder sogar an die Spitze kommen.
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