19.02.2012, 03:31 Uhr
ALBA Berlins bester Schütze, DaShaun Wood (Mitte), erzielt zwei seiner30 Punkte gegen die Artland Dragons. (Quelle: dpa)
ALBA Berlin hat in der Basketball-Bundesliga den nächsten Schritt aus der Krise getan. Der Vizemeister gewann das Spitzenspiel gegen die Artland Dragons klar mit 94:70 (46:34) und rehabilitierte sich eindrucksvoll für die Pokal-Pleite unter der Woche gegen Braunschweig. Durch den vierten Ligasieg hintereinander zogen die Berliner nach Minuspunkten mit dem Tabellendritten Artland gleich und bleiben auf Tuchfühlung zur Spitze.
Vor 10.845 Zuschauern in der Berliner Arena war DaShaun Wood in einem spielerisch überzeugenden ALBA-Team mit 30 Punkten der überragende Mann. Bryce Taylor steuerte 16 Zähler bei. Der erfolgreichste Artland-Spieler war Nathan Peavy mit 16 Punkten.
Nach dem ersten Viertel stand es 20:12 für ALBA, und auch danach hielten die Berliner ihre Qualität. Vor allem im Reboundspiel zeigten sie sich verbessert. Im Angriff gelangen wieder leichte Punkte, so dass ALBA zur Pause verdient mit 46:34 führte. Im zweiten Durchgang setzten die Hausherren konsequent nach, bauten den Vorsprung aus und gingen mit einer klaren 69:48-Führung ins Schlussviertel. Dort ließen sich die Berliner den sicheren Sieg nicht mehr nehmen.
Spitzenreiter Brose Baskets Bamberg gab sich ebenso wenig eine Blöße wie Verfolger ratiopharm Ulm. Meister Bamberg siegte bei Schlusslicht BG Göttingen deutlich 101:68 (45:31). Erfolgreichste Bamberger Werfer waren Anthony Tucker (17) und Casey Jacobsen (15), insgesamt punkteten sechs Spieler des deutschen Meisters in Göttingen zweistellig. Die Ulmer besiegten die Eisbären Bremerhaven zu Hause mit 98:71 (60:48) und bleiben mit vier Punkten Rückstand auf Bamberg auf Platz zwei. Für Ulm war Isaiah Swann mit 26 Punkten der dominierende Akteur in der Offensive. Ulm und Braunschweig treffen sich am 24. März im Pokal-Halbfinale in Bonn erneut.
Aufsteiger FC Bayern München steht auswärts weiter auf verlorenem Posten. Die Münchner unterlagen bei den Skyliners Frankfurt mit 49:68 (27:37) und kassierten bereits die zehnte Pleite in der Fremde. Im Rennen um die Play-off-Plätze war das ein Rückschlag. Die Mannschaft von Trainer Dirk Bauermann fiel in der Tabelle hinter die Telekom Baskets Bonn zurück, die mit 90:78 (43:30) gegen EnBW Ludwigsburg gewannen. Aufsteiger Baskets Würzburg setzte sich mit 72:54 (32:28) gegen den direkten Konkurrenten Phantoms Braunschweig durch und festigte damit die Position in der ersten Tabellenhälfte.
Die Schwaben stehen nach drei Siegen in Folge gegen die New Yorker Phantoms aus Braunschweig im Playoff-Halbfinale der BBL. zum Video
Quelle: dpa , sid
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