27.07.2011, 21:16 Uhr
Bayern Münchens Ehrenpräsident Franz Beckenbauer hat im Streit zwischen DFB-Chef Theo Zwanziger und Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge Partei für Zwanziger ergriffen. "Man sollte Theo Zwanziger sich jetzt in Ruhe einarbeiten lassen. Ob so eine Diskussion sinnvoll ist, weiß ich nicht", sagte Beckenbauer der "Bild".
Rummenigge hatte zuvor den Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen dessen Unterstützung für den Chef des Weltfußball-Verbandes FIFA, Sepp Blatter, scharf angegriffen. Zwanziger war Anfang Juni als Nachfolger von Beckenbauer in das FIFA-Exekutivkomitee gewählt worden.
Das Kommentare von Rummenigge zu Angelegenheiten der FIFA hält der Bayern-Ehrenpräsident indes nicht für zielführend. "Sepp Blatter ist der mächtige Mann, und Theo Zwanziger kann selbstständig handeln und denken. Wenn ihm was nicht passt, wird er das auf die Tagesordnung bringen", sagte Beckenbauer.
Quelle: t-online.de , dpa
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