17.12.2010, 14:03 Uhr | t-online.de
Michael Schade, Leiter Communications der Bayer AG, bekräftigt die Partnerschaft mit dem Deutschen Behindertensportverband. (Foto: Bayer AG)
Am Rande des Europa-League-Spiels zwischen Bayer Leverkusen und Atlético Madrid haben sich Sponsoren und Funktionäre des Behindertensports getroffen. Verena Bentele, frisch gekürte Behindertensportlerin des Jahres, berichtete über persönliche Veränderungen nach ihren Goldmedaillen-Siegen von Vancouver. Ihr Jahr prägten vor allem viele Interview-Anfragen, öffentliche Ehrungen und mediale Aufmerksamkeit. Die Auszeichnung zur Behindertensportlerin des Jahres und der ihr verliehene Bambi bezeichnete Bentele dabei als emotionale Highlights.
Aber nicht durch Bentele allein hat sich die deutsche Medienpräsenz des Behindertensports gesteigert. Durch die immer stärker werdende Einbindung in Werbekampagnen und Öffentlichkeitsarbeit steigt auch der Wiedererkennungswert bei den Behindertensportlern.
Michael Schade, Leiter Communications der Bayer AG, kündigte an, dass das Unternehmen auch in Zukunft Sponsor des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) bleiben werde. "Paralympische Athleten helfen als Vorbilder anderen Behinderten, ihr Leben trotz Handicap selbstbewusst zu gestalten und mit Freude zu meistern. Das ist ein wichtiger Antrieb für unser Engagement."
Mit den Leichtathleten Vanessa Low, Astrid Höfte und Markus Rehm trafen drei Medaillenhoffnungen für die Leichtathletik-WM auf die Medaillengewinner Andrea Eskau und Bentele. Rehm wünschte sich für die WM in Neuseeland gleich eine Goldmedaille in seiner Paradedisziplin: dem Weitsprung. Auch für Rehms Freundin Low, die ebenfalls als exzellente Weitspringerin gilt, stehen die Chancen für Gold in Christchurch gut. Höfte freut sich, überhaupt in Neuseeland dabei sein zu können. Für sie ein "toller Erfolg".
Den hat Eskau bereits mehrfach gehabt. Außergewöhnlich dabei ist, dass sie im Sommer als Handbikerin an Wettkämpfen teilnimmt und im Winter beim Langlauf und beim Biathlon an den Start geht. Mit einer Bronze- und einer Silbermedaille hat sie bei den Paralympics in Vancouver allerdings schon erreicht, wovon die Bayer-Leichtathleten noch träumen. Das soll sich für die drei Nachwuchssportler dann 2012 in London erfüllen.
Bayer fördert neben dem Engagement in der Breite auch einzelne Sportler, denen optimale Voraussetzungen für Training und Wettkämpfe geschaffen werden. "Bayer und den DBS verbindet eine langjährige und vertrauensvolle Kooperation. Wir sehen es als sehr positives Signal für den paralympischen Sport und seine Athleten, wenn sich Unternehmen wie Bayer für die Inhalte und Interessen von Menschen mit Behinderung einsetzen", sagte Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes.
Quelle: t-online.de
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