17.11.2011, 07:45 Uhr
Die Startampel wird in Austin/Texas im kommenden Jahr auf Rot bleiben. (Quelle: imago)
Die Formel-1-Premiere in Austin/Texas ist geplatzt. Laut Formel-1-Boss Bernie Ecclestone wird auf der nächsten Sitzung des Motorsport-Weltverbandes FIA am 7. Dezember der US-Grand-Prix wieder aus dem Kalender gestrichen. "Ja, mit Sicherheit", bestätigte der 81-Jährige und senkte damit seinen Daumen über dem für den 18. November 2012 geplanten Rennen. Ein kurzfristiger Baustopp und Streitereien um Verträge und Zahlungen hatten zuvor Zweifel an der planmäßigen Austragung aufkommen lassen.
Weil die Betreiber des künftigen Circuit of The Americas nach eigener Aussage noch immer auf den Vertrag mit der Formel 1 warten, hatten sie die Bauarbeiten gestoppt. Kurz darauf erklärte Susan Combs, Rechnungsprüferin des US-Bundestaates Texas, dass die als Unterstützung für das Rennen vorgesehenen 25 Millionen Dollar (18,4 Millionen Euro) nicht vorab ausgezahlt würden.
Ecclestone sagte dazu, dass noch kein Vertrag ausgestellt worden sei, weil entsprechende Garantien fehlten. "Wir haben alles getan, damit dieses Rennen stattfinden kann", sagte der mächtigste Mann der Königsklasse, der auf eine Rückkehr in die USA großen Wert gelegt hatte. Das letzte Formel-1-Rennen in den USA war der Große Preis von Indianapolis im Jahr 2007.
Bobby Epstein, einer der Gründungspartner der Rennstrecke, sieht das hingegen anders. "Wir haben große Aufwendungen zur Vorbereitung der Formel-1- und MotoGP-Rennen gemacht, aber der fehlende Vertrag für das Rennen macht uns große Sorgen." Berechtigt, wie sich nun herausgestellt hat. Das Aus für die Rennstrecke scheint beschlossene Sache. Und ein Ende der Streitigkeiten ist nicht in Sicht. Die Bauarbeiten würden ruhen, "bis ein kompletter Vertrag zur Ausrichtung des US-Grand-Prix in den Händen des Circuit of The Americas" sei, so Epstein.
Formel-1-Fan Reiner nennt die Gründe für Michael Schumachers Wohnsitzwahl. zum Video
Quelle: t-online.de , sid
krusekind schrieb:
am 17. November 2011 um 11:22:27
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F1 USA
Also wenn Umweltschutz als Faktor für den Sport gelten soll ,dann dürfte zb. Fussball in den kleinen Vereinen nicht mehr gespielt
werden denn dort werden jedes Wochenende zig-tausende Kilometer verfahren um die Kiddies zu den Spielen zu bringen. Darüber regt sich doch auch niemand auf , also wo ist das Problem , ich denke es ist der Neid von einigen über die Gehälter und die exotischen Schauplätze.
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Marco schrieb:
am 17. November 2011 um 11:01:25
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F 1 und Umweltverschmutzung
Sicher,die F1 ist keine "grüne" Sportart.Aber das KERS war schonmal ein richtiger Ansatz für die
Zukunft.Ein wenig schmunzeln muß ich aber dann doch.Da gibt es doch einen Langlauf WM -Lauf am Düsseldorfer Rheinufer.Ein wahrlich schneesicheres Wintersportgebiet....im November.Da werden hunderte LKW-Ladungen Kunstschnee angekarrt,um am Rhein Wintersport zu betreiben.Langlauf ist schon eine "saubere" Sportart,dito die Biathlon-Festspiele in der Schalker Veltins-Arena.
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Chris M. schrieb:
am 17. November 2011 um 10:42:26
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@Doris
Ein Formel 1 Auto fährt pro Rennwochenende ca. 600 - 700 km. Mit Tests kommt ein Fahrzeug wahrscheinlich nicht einmal auf 20.000 km -
lassen wir die reinen Motorentests mal außen vor. Auch wenn ein Formel 1 Bolide wahrscheinlich 70-80 l /100 km verbraucht, wird der Verbrauch von Ressourcen der Formel 1 durch Entwicklungen und Tests von neuen Technologien mehr als wett gemacht. Wenn es nach Ihnen ginge, würden Frauen wohl auch noch zum Fluss gehen, um die Wäsche zu waschen.
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