15.02.2012, 13:39 Uhr
Das Rennen zwischen Oxford und Cambridge findet auf der Themse statt. (Quelle: imago)
Das legendäre "Boat Race" wird eine spektakuläre Neuerung erfahren. Das alljährliche Ruder-Duell zwischen den Universitäten Oxford und Cambridge wird es ab 2015 auch gleichberechtigt für Frauen geben. Eine weitere Männer-Bastion im Sport wird damit fallen.
Dank neuer Sponsorenverträge werden auch die jeweiligen Frauenmannschaften den Wettkampf-Kurs über 6,8 Kilometer auf der Themse quer durch London fahren. In den letzten 35 Jahren wurde die eher belächelte Frauen-Regatta auf einem anderen, nur etwa zwei Kilometer langen Themse-Abschnitt gefahren - weit abseits des globalen Interesses.
Hunderttausende Zuschauer stehen jedes Jahr bei dem Spektakel auf dem Teilstück zwischen Putney und Mortlake im Südwesten der englischen Hauptstadt am Ufer, um das hellblaue (Cambridge) oder dunkelblaue (Oxford) Boot anzufeuern. Millionen von Menschen in aller Welt fiebern vor dem Fernseher mit. Wie der Vorsitzende des "Boat Race", Robert Gillespie, bestätigte, werden die Frauen-Mannschaften künftig genau wie die Männer von der weltweiten Aufmerksamkeit profitieren und die gleiche finanzielle Unterstützung erhalten. Der britische Fernsehsender BBC kündigte an, beiden Rennen exakt die gleiche Sendezeit zu widmen.
"Rudern ist der ultimative Teamsport, und das Rennen ist der ultimative Ausdruck davon", sagte die britische Ruderin Annabel Vernon: "Ich bin begeistert, dass das Frauen-Rennen jetzt gleichbehandelt wird. Dieser Anreiz gibt dem Frauen-Rudern die große Möglichkeit zu wachsen." Dabei waren die Studentinnen der beiden traditionsreichen Universitäten sogar schon mal näher dran. 1981 sorgte Sue Brown für ein Novum, als erste Frau saß sie im Männer-Boot von Oxford. Prompt gewann ihre Mannschaft. Die erste "Cambridge-Lady" war vier Jahre später Henrietta Shaw, die allerdings die zehnte Niederlage in Folge auch nicht verhindern konnte. Trotz solcher Ausnahmen galt der Wettkampf auf der Themse bisher als reine Männersache.
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Quelle: sid , t-online.de
T schrieb:
am 15. Februar 2012 um 16:16:26
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heuchlerei
Ich find es ziemlich heuchlerisch das Frauen einerseits sagen sie wollen gleichberechtigt werden aber (nicht nur auf dieses Thema
bezogen) dennoch ihre eigenen Ligen und Wettbewerbe brauchen. Wenn Frauen wirklich geleichberechtigt und ernst genommen werden wollen, sollten die ganzen Frauenligen etc abgeschafft werden und sie müssen sich dierekt mit den Männern messen. Entweder ganz oder gar nicht! Man muss halt den ganzen Kuchen essen, nicht nur die Sahne.
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Nachmacher- schrieb:
am 15. Februar 2012 um 13:45:53
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INNEN!
Und wieder einmal ein Beweis dafür, daß Frauen keine eigenständigen Interessen /Sport/Professionen entwicklen können und nur
männliche Verhaltens/muster/regeln kopieren und nachmachen können und wollen. Schon seltsam wie "Emanzen" heute "ticken"....
Arme Kulturnationen.....!
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