12.09.2011, 15:45 Uhr
Champions League: Die Mannschaft von Jürgen Klopp trifft auf den englischen Club Arsenal London.
Nichts soll die Rückkehr von Borussia Dortmund auf die große Bühne nach 3101 Tagen kaputt machen. Weder die Heimpleite gegen Hertha BSC, noch das derzeit graue Bundesliga-Mittelmaß. "Wir haben gegen Hertha verloren und können das jetzt nicht ignorieren. Aber wenn sich einer dadurch die Vorfreude trüben lässt, dann ist der echt bescheuert", sagte Trainer Jürgen Klopp vor dem ersten Champions-League-Gruppenspiel gegen den FC Arsenal (am Dienstag ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker).
Gemeint waren Fans, aber auch die eigenen Jungstars, die in der vergangenen Saison im Hurra-Stil den siebten Meistertitel eroberten und sich damit für die Königsklasse qualifizierten.
"Wir haben ein Jahr dafür gearbeitet, um in dem Wettbewerb dabei zu sein. Und dementsprechend werden wir ganz bewusst an dieses Spiel herangehen. Es wird super schwer, aber das ist auch wurscht. Wir freuen uns riesig darauf", sagte Klopp zwei Tage nach dem 1:2 gegen die Hertha. Der Titelverteidiger ist derzeit nur Tabellenelfter. Das sollte Mario Götze, Shinji Kagawa und den anderen egal sein. Vor achteinhalb Jahren, am 18. März 2003, hatte sich der BVB mit einem 1:0 beim AC Mailand für eine kleine Ewigkeit aus dem Wettbewerb verabschiedet. Matthias Sammer war seinerzeit Trainer, Tomas Rosicky noch in Dortmund und nicht bei Arsenal. Es begann ein rasanter Zerfall des Champions-League-Siegers von 1997, der 2005 in der Beinahe-Insolvenz endete. Nun öffnet sich der Vorhang wieder im mit 65.590 Zuschauern vollbesetzten Festspielhaus in Dortmund.
Spielen Sie mit den BVB-Stars in der FIFA 12 - Demo!
BVB-Fan Tim spricht über die Hertha-Pleite und freut sich auf die Königsklasse. zum Video
"Sicherlich freuen wir uns. Wenn man neun Jahre nicht Champions League gespielt hat, ist das schon etwas Besonderes", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Watzke hat den Klub mit seinen Vorstandskollegen vor dem Ruin gerettet, von den Verbindlichkeiten inklusive Stadion-Rückkauf in Höhe von rund 180 Millionen Euro sind beim einzigen börsennotierten Klub Deutschlands noch Netto-Schulden von rund 40 Millionen übrig geblieben.
Nun steht mit dem Dauergast FC Arsenal, der zum 14. Mal in Folge in der Königsklasse steht, und dem Ausnahme-Trainer Arsene Wenger das erste von zunächst sechs Bonbons (weitere Spiele gegen Olympique Marseille und Olympiakos Piräus) auf dem Programm. "Das war ein Ausrutscher gegen Hertha. Arsenal ist eine Mannschaft, die vom Spielstil eher Leverkusen gleicht. Und wir werden da sicherlich die entsprechende Aktionsbereitschaft zeigen. Die Mannschaft hat sich das jahrelang erarbeitet, die freut sich darauf. Da wird es schon zur Sache gehen. Da bin ich mir sicher", sagte Watzke.
Schwerfällig und ideenlos präsentierte sich der BVB gegen die Hertha. Immerhin wird gegen die "Kanoniere" aus London wieder Fußball-Künstler Götze dabei sein, der in der Liga momentan eine Rotsperre absitzen muss. Und angesichts einiger leistungsmäßiger Durchhänger wie bei Kevin Großkreutz wird wahrscheinlich Neuzugang Ivan Perisic in die Startformation rücken.
Ein schnelles Wiedersehen mit der Bundesliga gibt es für Per Mertesacker, der nach seinem Blitztransfer aus Bremen beim 1:0 gegen Swansea City einen Einstand nach Maß bei Arsenal hatte. "Dortmund ist der härteste Konkurrent in unserer Gruppe. Daher hoffe ich, dass wir etwas mitnehmen können", sagte der Nationalverteidiger dem TV-Sender "Sky". Arsenal hatte einen rabenschwarzen Start in die Saison, Tiefpunkt war das 2:8 bei Manchester United. Doch das scheint niemanden aus der Ruhe zu bringen, schon gar nicht einen Arsene Wenger. "Ein großartiger Trainer und ein großartiger Mensch. Er ist eine der prägenden Gestalten im englischen Fußball", sagte Watzke.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - S. Bender, Gündogan - Götze, Kagawa, Perisic - Lewandowski. - Trainer: Klopp
Arsenal: Szczesny - Sagna, Mertesacker, Koscielny, Gibbs - Arteta, Ramsey, Frimpong, Arschawin - Walcott, van Persie. - Teammanager: Wenger
Schiedsrichter: Gianluca Rocchi (Italien)
Quelle: dapd
Walter schrieb:
am 12. September 2011 um 17:15:16
(0)
(0)
BVB
Warten wir es ab was der BVB zeigt. Bundesliegea und CL, das wird eine neue Aufgabe die man noch nicht kennt. Schau mer mal.
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Spezialkollektion für jede Kör-
perform: perfekt für Business und Freizeit. zum XXL-Special
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Edle Design-Möbel, die Platz sparen und Stauraum bieten - jetzt günstig!
von FASHION FOR HOME
Tore und Highlights aus dem Champions-League-Finale. Video
Beim FC Bayern regiert nach der Finalpleite der Frust. zum Video