13.04.2011, 21:49 Uhr
Khoren Gevor (oben) wird ein halbes Jahr nicht mehr im Boxring zu sehen sein. (Foto: imago)
Pause für den Skandalboxer: Khoren Gevor ist für sechs Monate gesperrt worden und muss eine Geldstrafe von 5113 Euro bezahlen. Das hat der Bund Deutscher Berufsboxer (BDB) beschlossen. Der Armenier war nach Abbruch des WM-Kampfes gegen Weltmeister Robert Stieglitz ausgerastet und hatte auf Ringrichter Manfred Küchler eingeschlagen. Zuvor hatte er Stieglitz' Trainer und Betreuer attackiert. Gevor war wegen absichtlichen Kopfstoßes disqualifiziert worden.
"Das halbe Jahr Sperre ist das unterste Strafmaß. Ich glaube, dass das für den Sportler am fairsten ist. Er hat sich nie etwas zuschulden kommen lassen", sagte BDB-Präsident Thomas Pütz, der gemeinsam mit seinen Vizepräsidenten Artur Ellensohn und Michael Facklam das Urteil fällte.
Unmittelbar am Kampfabend war eine Sperre auf Lebenszeit angedroht worden. Das Urteil der EBU und des Weltverbandes WBO kann jedoch drastischer als das deutsche ausfallen. Der BDB hat sich des Vorfalls angenommen, weil Gevor die deutsche Box-Lizenz besitzt.
Die Geldstrafe bewegt sich dagegen am obersten Limit. Die Summe von 5113 Euro kommt durch die Umrechnung zustande. In den BDB-Richtlinien war einst eine Höchststrafe von 10.000 D-Mark festgeschrieben worden.
Nach seiner Disqualifikation knöpft sich Stieglitz' Gegner Gevor den Ringrichter vor. Experte Axel Schulz zeigt pures Unverständnis für den Armenier. zum Video
Quelle: dpa
sportsfan schrieb:
am 14. April 2011 um 13:53:49
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was soll das denn?
was, so eine kurze sperre, das ist ja auch nicht viele mehr pause, als normalerweise zeit zwischen den kämpfen
verstreicht.
so ein verhalten eines boxers geht überhaupt nicht, das müsste für endgültiges aus in der branche eigentlich ausreichen, also lebenslange sperre oder,was das gleich ist, mal locker 10 jahre pause. was soll denn noch passieren?
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Seese schrieb:
am 14. April 2011 um 11:51:23
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Sperre
das ist ja wohl der Witz in Tüten.Stelle mal vor,ein Fußballer tritt einen Schiri in den Hintern.Der bekommt doch lebenslang
Sperre.Da hat dieser "Boxer" ja noch Streicheleinheiten" bekommen.Was soll solch eine dämliche Sperre.Weg mit so einem Hirni.Nie mehr Boxen.Soll er sich auf irgendeiner Kirmes weiter schlagen,woanders gehört soeiner nicht hin.....
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klitschKO schrieb:
am 14. April 2011 um 09:35:53
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Sperre
Diese Sperre ist einfach lachhaft, wenn man mal bedenkt, wie lange sich ein boxer auf einen kampf vorbereitet... da ist das halbe
jahr direkt rum!
Er hat sich mit dem kampf eh erst mal die taschen mit kohle vollgepackt und braucht deshalb die nächsten jahre erstmal eh nicht boxen...
Assihaft wie dieser "Sportler" sich verhalten hat...!
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