22.04.2010, 11:21 Uhr | sid
Glück im Unglück auf der Autobahn Richtung Hamburg: Jürgen Brähmer (Foto: imago) (Quelle: imago)
Schreck für Box-Weltmeister Jürgen Brähmer: Auf einer Autofahrt zwischen Berlin und Hamburg, wo der WBO-Champion seinen Titel im Halbschwergewicht am Samstag gegen den Argentinier Mariano Plotinsky erfolgreich verteidigte, kam es in Höhe Bandenitz zu einem Motorbrand an seinem Wagen. Brähmer, der das Fahrzeug rechtzeitig an den Straßenrand manövrieren konnte, blieb dabei unverletzt. An seinem BMW entstand allerdings erheblicher Sachschaden.
"Mir ist nichts weiter passiert, die Klamotten stinken nur nach Qualm", sagte Brähmer der "Bild"-Zeitung. Der 31-Jährige, der sich in den vergangenen Monaten wiederholt vor Gericht verantworten musste und dem wegen Beleidigung und Körperverletzung eine 16-monatige Gefängnisstrafe droht, konnte das Feuer selbst löschen.
Das Mitte Januar gefällte Urteil des Landgerichts Schwerin ist noch nicht rechtskräftig, da Staatsanwaltschaft und Verteidigung Berufung eingelegt haben. Die Staatsanwaltschaft ficht das Urteil wegen eines Fehlers des Gerichts bei der Strafbemessung an. Die Verteidigung drängt auf einen Freispruch und hält den Richter für befangen.
Quelle: sid
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