10.09.2010, 12:14 Uhr | dpa, sid
Wladimir Klitschko muss so einige Sprüche über sich ergehen lassen. (Foto: imago)
Der WM-Fight steht vor der Tür und auch die verbalen Einschläge von Herausforderer Samuel Peter gegen Champion Wladimir Klitschko kommen immer näher. "Die Klitschko-Brüder machen das Schwergewicht kaputt mit ihrer Art Mädchenboxen. Was die treiben, gehört eher in untere Klassen", tönte der 30-jährige Nigerianer vor dem Duell am Samstag in der Frankfurter Commerzbank-Arena und kündigte einen Sieg in den ersten sechs Runden an. Er riet allen, rechtzeitig am Ring zu sitzen, "denn ihr werdet einen ganz schnellen, wunderschönen K. o. erleben, der in die Geschichte eingehen wird".(Die besten Bilder vom Kampf Klitschko vs. Peter aus 2005 gibt es hier.)Am Sonntag können Sie bei t-online.de den Kampf noch einmal sehen - in der Zusammenfassung oder in der kompletten Länge.
Aber auch der Titelverteidiger ist sich für die ein oder andere Stichelei nicht zu schade. So provozierte Klitschko Peter an dessen 30. Geburtstag. "Das ist dein Ehrentag. Deshalb darfst du die Gürtel mal berühren und mal halten, aber mehr nicht", sagte Wladimir und wedelte mit den WM-Gürteln vor Peters Nase rum. Beim öffentlichen Training forderte Klitschko seinen Kontrahenten auf, ihm bei seinen Übungen zuzusehen. Und in seinen Äußerungen machte Klitschko keinen Hehl daraus, dass er einen schnellen K.-o.-Sieg erwartet: "Ich habe mich sehr intensiv vorbereitet und werde alles tun, um ihm den Zahn frühzeitig zu ziehen und den Kampf vorzeitig zu beenden."
Doch vor der Neuauflage des Schwergewicht-Duells ist Klitschko nicht bange. Dabei hätten die meisten Beobachter Verständnis, sollten den Titelverteidiger Bauchschmerzen befallen. Vor fünf Jahren hatte ihn der Nigerianer bei einem Kampf in Atlantic City dreimal zu Boden geschlagen. Letztlich siegte aber Klitschko nach Punkten. "Es war damals einer der schwierigsten und wichtigsten Kämpfe, die ich jemals hatte - ein Meilenstein in meiner Karriere", erklärte Klitschko, der in den Jahren zuvor empfindliche K.-o.-Niederlagen gegen den Südafrikaner Corrie Sanders und Lamon Brewster aus den USA eingesteckt hatte.
Der 34 Jahre alte Gürtelträger von WBO und IBF hält es mit der Volksweisheit "Was mich nicht tötet, macht mich nur härter". Heute sei er ein Champion, eben ein ganz anderer Kerl als vor fünf Jahren. "Ich bin in den letzten Jahren härter geworden und viel konsequenter in der Umsetzung meiner Strategie, um den Gegner zu beherrschen", befand Klitschko. Heute strotzt er vor Selbstbewusstsein und Ruhe. Heute füllt er Fußball-Stadien, weil die Hallen mittlerweile zu klein geworden sind. Heute sehen die Experten die Klitschkos konkurrenzlos, weil es dem Schwergewicht an gleichwertigen Könnern mangelt.
Wladimir Klistchko spricht über den ersten Kampf mit Peter und das erneute Aufeinandertreffen. zum Video
Und dennoch gibt es die Mär vom Glaskinn: Wird Klitschko erst mal an selbigem getroffen, wird es zappenduster. Peter ist so einer, dem Technik unwichtig, aber Schlaggewalt - vor allem in den ersten Runden - heilig ist. So weit die Theorie. "Er hat enorm abgespeckt", beurteilte Klitschko seinen zwölf Zentimeter kleineren Rivalen. "Von Natur aus ist er ein Brocken."
Eine Lehrvorführung hat ihm in der Vorbereitung Bruder Vitali geliefert. Der große Klitschko hatte Peter vor zwei Jahren nach allen Regeln der Kunst in acht Runden zermürbt. Doch Klitschko-Trainer Emanuel Steward warnt vor ollen Kamellen. "Seine Niederlagen haben ihn zu einem kompletten Kämpfer gemacht. Er ist mental und physisch ganz verändert", beschrieb der Amerikaner den Herausforderer. Wladimir steht mittlerweile bei 54 Siegen in 57 Profi-Kämpfen und bringt es dabei auf 49 K.-o.-Erfolge. Peters Bilanz weist 34 Siege (27 K. o.) in 37 Auseinandersetzungen aus.
Die Veranstalter rechnen mit 40.000 Zuschauern. Mehr gehen nicht rein, weil rund 11.000 Plätze wegen der Beleuchtungstechnik gesperrt wurden. Die Gäste im Rund und an den TV-Schirmen dürfen sich laut Steward auf ein spannenderes Gefecht als zuletzt freuen. Klitschko soll Peter instinktiver und aggressiver attackieren. Soll heißen: Nicht lange überlegen, schlagen! Was Bruder Vitali zu der Warnung veranlasste: "Wenn Wladimir mit so viel Killerinstinkt boxt, wie du das willst, landen wir alle im Gefängnis."
So bereitet sich Wladimir Klitscko gegen Rivale Samuel Peter vor. Ein Duell mit Geschichte. zum Video
Klitschko-Trainer Emanuel Steward erzählt von einem Zwischenfall mit einem Box-Fan. zum Video
Quelle: dpa , sid
worm 1 schrieb:
am 12. September 2010 um 14:21:38
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asdasd
@ müller
so ein schwachsinn. dadurch dass die klitschkos alle titel blockieren verdienen die ganzen verbände weniger damit als wenn
sie in umlauf wären. und fette geger zum umhauen haben keine weltmeistertitel an die klitschkos zu vergeben gehabt. im gegenteil: david haye hat den letzten titel und weder er noch der verband hat ein interesse daran diesen in das klitschkolager abzugeben, wo er zweifellos landen würde. nikolei valujev haben sie aus schiss um den damaligen titel auch nich rangelassn
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Müller schrieb:
am 12. September 2010 um 02:34:14
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@sordus
naja sordos dann fang mal an mit golf spielen lewis ist ein boxopa die klitschkos hatten noch nie gute gegner denn sie könnten dann
verlieren und das ist schlecht fürs geschäft promotor boxstall usw. wollen ja schliesslich auch was verdienen nene die kriegen dann immer irgendwelche untrainierten (fetten) boxer vor die nase gesetzt mit den gegnern wird auch jeder trainierte amateur boxer fertig du bist nur einer der sich von dem schwindel blenden lässt und null ahnung hat
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biggjoe schrieb:
am 12. September 2010 um 02:25:54
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keine Gegner mehr
da turnt doch in England so ein Würstchen herum, der die Klitschko Brüder zumindest verbal verprügeln wollte und dann
keinen Vertrag unterschrieben hat. Ein Schutzenge?! Im Ring wird Vladimir mit dem Ping-Pong spielen und Vitali komplett in der Mitte auseinander nehmen. hoffentlich können wir das bald sehen, denn Großmäuler gehören richtig abgestraft!
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