28.07.2011, 09:40 Uhr
Britta Steffen steigt enttäuscht aus dem Becken. (Foto: dpa)
Schwarzer Tag für Britta Steffen und den Deutschen Schwimm-Verband (DSV): Nach nur einem Einzel-Auftritt geht die enttäuschende Doppel-Olympiasiegerin bei der Schwimm-WM in Shanghai nicht mehr an den Start. Nach dem Vorlauf über 100 Meter Freistil in ernüchternden 54,86 Sekunden und der so eben auf Rang 16 erreichten Halbfinal-Qualifikation nahm ihr Trainer die Titelverteidigerin aus dem Wettbewerb.
"Sie ist angetreten, hat sich gezeigt und hat bewiesen, dass sie nicht kneift. Aber jetzt ist es an der Zeit, Britta zu schützen und sie wird keine Wettkämpfe mehr hier bestreiten", sagte Coach Norbert Warnatzsch.
"Ich würde gerne erst einmal die Augen zumachen, die Ohren zumachen und dann noch mal mit ein bisschen Abstand auf den heutigen Tag gucken", sagte die 27-Jährige. "Was ich sagen kann ist, dass es alles ist, was drin war, dass leider nicht mehr ging." Jetzt sei Olympia 2012 in London das große Ziel. "Niederlagen gehören zum Sport. Ich habe wahnsinnige Höhen erlebt, jetzt bin ich eben mal abgetaucht", sagte Steffen. Gesundheitliche Probleme hat sie nach eigenen Angaben keine. Durch die Absage von Steffen sind die Verbandsziele für die WM praktisch nicht mehr zu erreichen.
Franziska van Almsick kritisierte, dass Steffen nicht nur für ihre beiden Einzelrennen sondern auch für die 4 x 100-Meter-Lagenstaffel abgemeldet hat: "Ich verstehe nicht, warum sie alles hinschmeißt. Ich hätte ein bisschen mehr erwartet, dass man als Frontfrau des DSV auch Verantwortung übernimmt und im Zweifel sich die Beine herausreißt; noch mal alles gibt, um die Lagen-Staffel in die Olympischen Spiele zu bringen. Das finde ich persönlich nicht Ordnung. Ich finde, manchmal muss man eben auch die Arschbacken zusammenkneifen."
Ins gleiche Horn stieß Daniela Schreiber, die als Vorlauf-23. noch 38/100 Sekunden langsamer als Steffen war, äußerte sich enttäuscht über Steffens kompletten WM-Verzicht. Einerseits könne sie das verstehen, "weil Britta sehr viel bessere Zeiten gewohnt ist. Andererseits finde ich es egoistisch, zu sagen, ich schwimme gar nicht weiter, weil dann die Lagenstaffel allein dasteht".
Die anderen Vorlauf-Ergebnisse des DSV gingen da am viertletzten Tag vor dem Titelkampf-Ende fast unter, selbst der starke Auftritt von Christian vom Lehn. In 2:10,67 Minuten war er der Zweitschnellste im Vorlauf über 200 Meter Brust. Als 14. erreichte Kurzbahn-Europameister Yannick Lebherz in 1:58,30 Minuten das Halbfinale über 200 Meter Rücken. Die 4 x 200 Meter-Freistil-Staffel der Frauen verfehlte in 7:58,74 Minuten auf Rang zehn das Finale.
Ryan Lochte entthront in Shanghai den Deutschen über 200 Meter Freistil zum Video
Quelle: dpa
Kachelzähler schrieb:
am 28. Juli 2011 um 20:11:02
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Britta Steffen
Ab in den nächsten Flieger mit der Heulsuse (natürlich auf eigene Kosten) und zuhause alle Fördergelder streichen und
sämtliche Werbeverträge dieser Möchtegern-Sportlerin kündigen!
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Ronja schrieb:
am 28. Juli 2011 um 12:26:21
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Steffen!!
Die gehört einfach nicht mehr ins Nationalschwimmteam. Aussortieren!! Am besten, sie zieht sich vom Schwimmsport zurück, wenn sie Charakter hat!
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Kim schrieb:
am 28. Juli 2011 um 11:58:42
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Steffen
Jeder Tag ist nicht gleich,dass sollte eine v.Almsick nicht vergessen.Von wegen Arschbacken zusammen kneifen,sie hat wohl einiges
vergessen!
Nur Arrogant u.Überheblich geworden.
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