29.07.2011, 08:48 Uhr
Am Tag nach ihrem WM-K.o. hat Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen ihre Sachen gepackt und ist fluchtartig nach Deutschland heimgereist. "Es ist ihre Entscheidung", sagte der Direktor Leistungssport im Deutschen Schwimm-Verband, Lutz Buschkow, 27 Stunden nach Steffens WM-Verzicht.
Es gebe verschiedene Beweggründe, die im Detail noch nicht benannt werden sollten, sagte Buschkow und ließ damit Platz für Spekulationen. "Es ist einfach so, dementsprechend haben wir das so realisiert."
Bundestrainer Dirk Lange war nach den Vorläufen noch davon ausgegangen, dass Steffen bis zum WM-Ende am Sonntag in Shanghai bleibt und die Mannschaft unterstützen wird. Groß thematisieren mochte Lange das Thema um die entthronte Titelverteidigerin aber nicht mehr. "Ich mache mir weniger Gedanken über die Leute, die draußen sind, sondern mehr über die, die im Wasser sind", sagte Lange. Grundsätzlich konnte er den Titelkampf-Abbruch seiner wichtigsten Sportlerin verstehen.
"Um da eine ruhige Olympia-Vorbereitung nicht zu gefährden, kann ich das hundertprozentig nachvollziehen", sagte Lange. Warum solle sie jetzt hier Niederlagen kassieren, "wir wissen ja, wo der Leistungsstand ist."
Doppel-Olympiasiegerin Steffen hatte nach enttäuschenden Freistil-Leistungen ihre weiteren WM-Starts abgesagt. Ihr Verzicht auch auf die Lagen-Staffel hatte Kritik hervorgerufen. "Egoistisch", nannte das Staffel-Kollegin Daniela Schreiber. Teamsprecherin Dorothea Brandt erklärte dagegen: "Ich bin der Meinung, dass sie das darf." Rückenspezialistin Jenny Mensing sah durch den Staffel-Verzicht von Steffen die Chancen auf eine gute Platzierung des Quartetts nicht geschmälert.
Steffens Freund Paul Biedermann hatte sich um seine beim internationalen Langbahn-Comeback gescheiterte Freundin gekümmert und erwartet sie mit Blick auf die Olympischen Sommerspiele 2012 in London stark zurück. "Sie wird auf keinen Fall deswegen aufhören. Sie schaut jetzt auf Olympia, hakt jetzt diese WM ab", sagte der 24-Jährige.
Quelle: t-online.de , dpa
deddy schrieb:
am 29. Juli 2011 um 19:37:44
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Steffen
Wer sich zu schade ist mal ne Niederlage einzustecken,der brauch auch nicht zu Olympia.So was arogantes,verwöhntes hat dort nichts
zu suchen.Im Sport zählt halt leistung und da kann es schon mal vorkommen das einer besser ist.
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K.L. schrieb:
am 29. Juli 2011 um 18:48:14
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zu Matze
An Ihren Aussagen,erkennt man dass Sie keine Ahnung vom Leistungssport haben!Aber mit Denken,kann man es doch trotzdem mal
probieren!Auch Schwimmen ist ein Mannschaftssport!U.da zählt mehr als das eigene Ego! Man kann nicht nur nehmen,sondern auch geben!Man hat in vielerlei Hinsicht Verantwortung!Was B.Steffen da macht,ist ein niveauloses,egoistisches,verantwortungsloses Verhalten,einer Frau die zuviel verdient hat!Man kann sich nicht nur vor jede Kamera werfen,wenn´s gut läuft!
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Matze schrieb:
am 29. Juli 2011 um 16:17:38
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Britta Steffen
Wenn Britta Steffen nicht länger starten möchte bzw. beim Team sein möchte, ist das deren Entscheidung. Niemand wird dazu
gezwungen, weiter Leistungssport zu betreiben. Sie hat schon so viel erreicht. Vllt. wäre es besser, wenn sie ihre überaus erfolgreiche Karrire beendet. Deutschland kann froh sein, so eine Vorzeigeathletin zu haben. Wer kann schon von sich behaupten 2xOlympiasieger, 2x Weltmeister + Weltrekordhalterin zu sein? Da kann eine van Almsick überhaupt nicht mithalten.
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