14.01.2009, 18:09 Uhr
Bei Hoffenheims Ibisevic besteht der Verdacht auf Kreuzbandriss. (Foto: imago)Schock für den Herbstmeister: 1899 Hoffenheim muss womöglich für lange Zeit auf Top-Torjäger Vedad Ibisevic verzichten. Nach seiner Verletzung im Testspiel gegen den Bundesliga-Konkurrenten Hamburger SV (0:2) im spanischen La Manga besteht bei dem Bosnier Verdacht auf Kreuzbandriss.
"Nach den ersten Untersuchungen, die allerdings nur teilweise aussagekräftig sind, deutet einiges darauf hin, dass das vordere rechte Kreuzband angerissen ist", sagte Trainer Ralf Rangnick. Der 24-jährige Ibisevic wird nun zurück nach Deutschland fliegen und soll in Heidelberg untersucht werden.
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HoffenheimTorjäger Ibisevic will bleiben
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Angesichts dieses Unglücks geriet fast schon zur Nebensache, dass sich in der Partie zwei Spieler kräftig zofften: Carlos Eduardo und Ivica Olic waren nach einer Prügelei vom Platz geflogen. Nach einem harten Foulspiel am Spielfeldrand schlug zuerst der Hoffenheimer Mittelfeldspieler Carlos Eduardo zu, ehe sich auch HSV-Stürmer Olic zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und Eduardo ins Gesicht langte. Beide Spieler sahen dafür die Rote Karte.
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Hoffenheims Ersatzspieler wollen zwischen Olic (r.) und Eduardo schlichten. (Foto: ddp)Ob der Deutsche Fußball-Bund gegen Olic und Eduardo Ermittlungen einleitet, war noch unklar. Olic würde im Falle einer Sperre ausgerechnet das Duell mit seinem neuen Arbeitgeber Bayern München am 30. Januar in der Hamburger Arena verpassen. Rangnick wollte sich an Spekulationen über Sperren nicht beteiligen: "Carlos hatte heute gesundheitliche Probleme und hätte besser nicht gespielt. Die Situation war sicher unnötig."
Vor rund 800 Zuschauern zeigten beide Teams zuvor ein munteres Testspiel. Die Hoffenheimer, bei denen Chinedu Obasi (Aufbau-Training nach Muskelfaserriss) und Marvin Compper (Knöchelprellung) fehlten, erwischten den besseren Start und hatten durch Nachwuchsspieler Pascal Groß die erste Großchance (13.). Nach rund 20 Minuten wurden die Hamburger aber stärker und gingen durch Benjamin in Führung. Nach dem Seitenwechsel schickte Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick eine völlig veränderte Mannschaft aufs Feld, in der selbst Co-Trainer Tomislav Maric zum Einsatz kam.
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Quelle: dpa
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