Auf einer Pressekonferenz im Rahmen des Genfer Automobilsalons präsentierte die Formula One Teams Association (FOTA) ihre Pläne für die Zukunft der Formel 1. Eine deutlich bessere Show bei gleichzeitiger Halbierung der Kosten - das haben sich die Mitglieder der Team-Vereinigung auf die Fahne geschrieben. Für die drei Bereiche Technik, Sport und Marketing hatten sie jede Menge Ideen parat.
Technik
2009:
Steigerung der Lebensdauer der Motoren um 100% (nur noch acht Motoren pro Fahrer pro Saison)
Reduzierung der Testtage im Windkanal und der Verwendung von CFD (computational fluid Dynamics)
Motoren müssen jedem Team für 8 Millionen Euro pro Saison zur Verfügung stehen
2010:
Motoren müssen jedem Team für 5 Millionen Euro pro Saison zur Verfügung stehen
Getriebe müssen jedem Team für 1,5 Millionen Euro pro Saison zur Verfügung stehen
Standardisiertes KERS mit einem angestrebten Preis von 1-2 Millionen Euro pro Team pro Saison
Reduzierung der aerodynamischen Entwicklungsarbeit um 50 %
Standardisierte Telemetrie- und Funksysteme
Sport
2009:
Reduzierung der Testfahrten um 50 %
Neues Punktesystem (12-9-7-5-4-3-2-1)
Benzinmengen bei Rennstart, Reifenspezifikationen und Tankmengen werden öffentlich gemacht
2010:
Vorschlag eines neuen Qualifying-Formats
Gänzlich neue Möglichkeiten, Punkte zu erzielen (z.B. Punkt (Teamwertung) für den schnellsten Boxenstopp)
Weitere Reduzierung der Testfahrten
Reduzierung der Länge eines Rennens auf maximal 250 Kilometer bzw. 1:40 Stunden
Marketing
2009:
Benennung eines Team-Sprechers, der während eines Rennens für die übertragenden TV-Sender zur Verfügung steht
Ausbau der Webseiten der Teams und der FOTA für mehr Unterhaltung für die User
Obligatorische Autogrammstunden mit den Fahrern während der Rennwochenenden
2010:
Ausbau des Unterhaltungsfaktors der TV-Übertragungen
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