18.02.2010, 12:16 Uhr
Klose müsste köpfen, Klose köpft - und es steht 2:1 für die Bayern. (Foto: imago)
Miroslav Kloses Siegtor für die Bayern aus Abseitsposition lässt in Italien die Emotionen hochkochen. Vom Spiel des FC Bayern München gegen den AC Florenz im Achtelfinale der Champions League war in der Presse kaum die Rede, im Mittelpunkt standen die Unparteiischen um Tom Hennig Övebrö.
"Diebstahl in München", titelt die "Gazzetta dello Sport" und "Tuttosport" wetterte: "Eine Schande!" und erklärte Övrebö zum "Feind-Schiedsrichter Nummer eins". Aber auch in der norwegischen Heimat gab es ordentlich medialen Gegenwind. Das "Dagbladet" amüsierte sich: "Fiorentina will Övrebö-Team zum Optiker schicken."
Bayern-Trainer Louis van Gaal redete nicht lange drum herum: "Das war klar abseits, da hatten wir sehr viel Glück." Gleichzeitig plädierte er deshalb erneut für technische Neuerungen: "Fußball erweckt immer mehr Interesse, da werden wir ohne technische Mittel nicht weiterkommen."
Für solche Überlegungen waren die Italiener nach der Partie nicht zu haben. "Ich finde es peinlich. So beklaut zu werden, ist einfach frustrierend", schimpfte Florenz-Kapitän Riccardo Montolivo. Trainer Cesare Prandelli sprach von einem "unglaublichen Vorfall", bewahrte allerdings Haltung und sagte, das müsse man so hinnehmen. Die Gäste haderten auch mit Övebrös Entscheidung, Massimo Gobbi nach einer Ellenbogen-Attacke gegen Arjen Robben mit der Roten Karte vorzeitig in die Kabine zu schicken.
Zu einer Protestaktion gegen die Europäische Fußball-Union (UEFA) haben unterdessen die Florenzer Fans aufgerufen. Die UEFA-Zentrale in Nyon soll nach dem Abseitstor mit Mails und Anrufen überflutet werden. Selbst einige Parlamentarier wollten den italienischen Verband dazu bewegen, bei der UEFA offiziell zu protestieren.
Övebrö hatte schon im Mai 2009 zweifelhafte Berühmtheit erlangt, weil er dem FC Chelsea im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Barcelona drei bis vier klare Elfmeter verweigerte. Övebrö bekam daraufhin die Wut der englischen Fans zu spüren - Hotelwechsel und Flucht inkognito aus London sowie anonyme Morddrohungen im Internet waren die Folge. Bei der EM 2008 hatte er die Italiener verärgert, als er im Spiel zwischen Italien und Rumänien ein Tor wegen Abseits nicht gab und einen umstrittenen Elfmeter gegen Italien pfiff. Danach wurde er im EM-Turnier nicht mehr eingesetzt.
Quelle: t-online.de
Ich schrieb:
am 9. März 2010 um 23:30:33
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Fußball
Italien soll sich nicht so anstellen. Abseits ist wenn der Schiri pfeift und er hat nicht gepfiffen und somit TATSACHENENTSCHEIDUNG
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tom schrieb:
am 9. März 2010 um 22:47:26
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schiri
die italiener sollten sich nicht so künstlich aufregen. sollen mal lieber an die wm 2006 denken, da haben sie gegen australien einen
elfer geschenkt bekommen, sonst wären wir weltmeister geworden!
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Eddy/ Bayern schrieb:
am 9. März 2010 um 19:47:52
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Schiri
Ich kann die ITALIENER nicht verstehen !! Waren den nicht SIE es die unseren
Thorsten Frings aus der Mannschaft damals warfen ?
Sie
sollten sich mal dran erinnern was da damals für GESCHÄFTE abliefen !!
Der Schiri hatte einen RABENSCHWARZEN TAG !!Ich hätte den Florenzer Spieler keine rote Karte gegeben !!Und damit hatte Florenz verloren ,meiner Meinung nach !!!
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