27.12.2009, 14:59 Uhr
Franck Ribéry ist ein Objekt der Begierde. (Foto: imago)Es ist jedes Jahr das selbe, interessante und spannende Spiel. Wenn sich nach einer kurzen Weihnachtspause die Verantwortlichen der nationalen und internationalen Fußball-Klubs wieder an die Arbeit begeben, brodelt es in der Gerüchteküche. Unzufriedene Profis landen genauso im großen Transfertopf wie abwanderungswillige Superstars. Und aus deutscher Sicht ist immer der FC Bayern München für das Fleisch verantwortlich.
Zuletzt war es Luca Toni, dessen Wechsel zum AS Rom so gut wie fest steht, der dem Gericht Geschmack verleihen durfte. Nun sorgt einmal mehr Franck Ribéry für den Leckerbissen. Die englische Zeitung "The People" vermeldet, dass der FC Chelsea den Superstar unbedingt in der Winterpause verpflichten wolle. Bei Trainer Carlo Ancelotti steht der französische Dribbelkünstler ganz oben auf der Liste.
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Das nötige Geld für den spektakulären Transfer habe Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch seinem Trainer bereits zugesichert. Mehr als 50 Millionen Euro stehen im Raum. Die Londoner gehen davon aus, dass Ribéry nur im Januar an die Stamford Bridge kommt, da Chelsea noch immer eine Transfersperre für den kommenden Sommer droht. Beim FC Bayern ist der 26-Jährige, der auch von Real Madrid umworben wird, noch bis 30. Juni 2011 unter Vertrag. Der deutsche Rekordmeister will mit dem Dribbelkünstler "grundsätzlich verlängern", wie Präsident Uli Hoeneß kürzlich betonte, "aber wenn Ribéry im Frühjahr seinen Vertrag nicht verlängert, wäre es wirtschaftlich nicht verantwortbar, ihn noch zu behalten. Denn dann ist er 2011 ablösefrei. Dann würden wir 50 bis 60 Millionen Euro verschenken".
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Neben Ribéry und Toni gibt es beim FC Bayern noch weitere Spieler, über die es Spekulationen gibt. Alexander Baumjohann ist so einer. "Ein toller Spieler" schwärmte Hannovers Trainer Andreas Bergmann bereits vor einiger Zeit. Baumjohann könnte die schwächelnde Offensive der Niedersachen stärken und die ernüchternde Torquote von 21 Treffern aufpolieren. Möglicherweise kommt bereits in dieser Woche Bewegung in die Angelegenheit, gedacht wird an ein Ausleihgeschäft. Bayern-Manager Christian Nerlinger hat bereits angekündigt, dass es im am Sonntag beginnenden Trainingslager in Dubai keine Verhandlungen geben werde: "Dort steht allein der sportliche Aspekt im Vordergrund. Wir wollen die Grundlage für eine erfolgreiche Rückrunde legen", sagte Nerlinger.
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Quelle: t-online.de
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