07.04.2008, 16:32 Uhr
Frankfurts Simon Danner (links) im Zweikampf mit Marcel Müller (Foto: imago) Frankfurts Versuch, am Grünen Tisch auf die Wertung des dritten Playoff-Halbfinals Einfluss zu nehmen, ist gescheitert. Die Deutsche Eishockey-Liga DEL hat einen Protest gegen die Wertung des Spiels in Köln als unbegründet zurückgewiesen. Somit können die Haie nach ihrem 2:1-Erfolg in der Overtime bereits am Dienstag mit einem Auswärtssieg bei den Lions in die Endspielserie um die deutsche Meisterschaft einziehen.
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2. Halbfinale DEG und Lions erfolgreich
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"Zwei Fehler der Schiedsrichter haben uns bestraft. In der Verlängerung sollten die beiden Teams und nicht die Unparteiischen das Spiel entscheiden", sagte Trainer Rich Chernomaz nach der 1: 2-Niederlage seiner Frankfurt Lions vor 18048 Zuschauern in der Kölnarena. Der frühere Haie-Coach entrüstete sich über einen nicht gegebenen Frankfurter Treffer zu Beginn der Extraschicht und eine Strafzeit gegen Lions-Stürmer Chris Taylor, während der die Kölner in Überzahl zum Siegtreffer durch Ivan Ciernik (75.) kamen. Die folgenden Rangeleien zwischen mehreren Spielern endeten glimpflich.
Am Nachmittag nach der Partie legten die Hessen bei der DEL Protest gegen die Spielwertung ein und forderten vergeblich eine Neuansetzung der Partie. Fernsehbilder würden beweisen, dass der Puck beim nicht gegebenen Treffer im Torraum der Haie spielbar gewesen wäre und somit eigentlich die Frankfurter das Spiel gewonnen hätten, hieß es in einer Pressemitteilung des Meisters von 2004. "Die Emotionen und die Leidenschaft nehmen von Spiel zu Spiel zu. Deshalb müssen wir gewappnet sein, dass es Dienstag noch härter zugeht", erklärte Haie-Trainer Doug Mason, der in Frankfurt mit einer dezimierten Abwehr antreten muss. Da Nationalspieler Andreas Renz wegen seiner zweiten Zehn-Minuten-Strafe in den Play-offs gesperrt ist und Moritz Müller mit Verdacht auf Innenbandschaden im Knie ausfällt, stehen Mason nur noch vier Verteidiger zur Verfügung.
Nun soll wohl Angreifer Bryan Adams hinten aushelfen. Auf seinen Sturm kann sich der Kanadier derweil verlassen, Cierniks Siegtor war bereits der neunte Treffer des Slowaken in den Play-offs. Der Matchwinner gab sich jedoch bescheiden: 'Ich habe den Puck einfach ins Netz abgelenkt. Das passiert halt, wenn man vor dem Tor steht. Jetzt wollen wir versuchen, die Serie in Frankfurt zu gewinnen.
Quelle: sid , dpa
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