22.01.2010, 13:41 Uhr
Verwischte Beine einiger Läufer. (Foto: imago)Mindestens 30 Teilnehmer eines Marathons in China sind wegen Mogelns disqualifiziert worden. Das teilte das Sportamt der südöstlichen Provinz Fujian auf seiner Website mit. Einige der Teilnehmer des Xiamen International Marathon hätten durch gute Laufzeiten ihre Chancen auf einen Studienplatz erhöhen wollen, hieß es zur Erklärung.
Die einen setzten dabei auf schnellere Mitläufer, von denen sie ihren Startchip ins Ziel tragen ließen. Die anderen hätten Teile der Strecke in öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt, hieß es ferner.
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Junge Leute, die einen der heiß umkämpften Studienplätze an Chinas Universitäten ergattern wollen, können durch schnelle Marathonläufe Pluspunkte für die Aufnahmeprüfung sammeln. Die schweren Tests machen viele der Kandidaten so erfinderisch, dass im vergangenen Jahr 40 Prüflinge wegen Betrugs mit elektronischen Hilfsmitteln vorübergehend festgenommen wurden. In der nördlichen Provinz Shanxi hatten fünf Bewerber und ein Lehrer Funkempfänger entwickelt, über die die Prüflinge die richtigen Antworten zugespielt bekamen.
Quelle: AFP
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