26.05.2011, 15:35 Uhr
Alberto Contador auf dem Weg zum Sieg beim Giro. (Foto: imago)
Die Ampeln stehen für Alberto Contador doch wieder urplötzlich auf Gelb und eine Teilnahme an der am 2. Juli beginnenden Tour de France scheint doch möglich. Nach Informationen der spanischen Sportzeitung "As" könnte sich das Doping-Verfahren vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS, verzögern und möglicherweise erst Anfang September stattfinden. Ursprünglich war die Verhandlung vom 6. bis 8. Juni vorgesehen
Die Verzögerungstaktik der Anwälte des dreimaligen Gewinners des Gelben Trikots könnte aufgehen. Sie bräuchten noch Zeit für die Sichtung der umfangreichen Prozess-Akten, hieß es.
Die Frist, bis zu der die Contador-Seite ihre Unterlagen beim CAS einreichen sollte, ist verstrichen. Ein definitiver Prozess-Termin soll am kommenden Montag nach einer Video-Konferenz mit dem Leiter der CAS-Jury, Efraim Barak, festgelegt werden, meldete am Internetportal "Cycling-News".
Vermutlich könnte jetzt nur noch der Tour-Veranstalter ASO einen Contador-Start verhindern, und den Spanier ausladen. So verfuhren die Franzosen beispielsweise vor zwei Jahren mit Ex-Weltmeister Tom Boonen nach dessen Kokain-Eskapaden. Aber der Belgier klagte sich ins Rennen ein und durfte starten.
Nach dem positiven Doping-Befund auf das Kälbermastmittel Clenbuterol am Ruhetag der Tour 2010 in Pau hatte der spanische Radsportverband Contador im Februar 2011 freigesprochen. Der Verband folgte der Argumentation des Profis, dass ein verunreinigtes Steak Schuld an der Analyse gewesen sei.
Gegen dieses Urteil gingen sowohl der Weltverband UCI als auch die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA beim CAS in Berufung. Der Freispruch garantierte Contador, der schon Kunde des mutmaßlichen Doping-Arztes Eufemiano Fuentes gewesen sein soll, freie Fahrt bis zum CAS-Urteil. Der 28-Jährige steht unmittelbar vor seinem zweiten Erfolg beim Giro d'Italia nach 2008.
"Es wird keine Anhörung vom 6. bis 8. Juni geben. Albertos Rechtsanwälte und der CAS werden sich in der nächsten Woche treffen, um einen neuen Termin zu finden. Die Tour war immer in seinem Wettkampfprogramm", sagte ein Contador-Sprecher. Vor dem Girostart hatten der Spanier und sein neues Team Saxo-Bank-Sungard erklärt, die Planung laufe vorerst bis zur Italien-Rundfahrt.
Erik Zabel, Berater im Saxo-Bank-Konkurrenz-Team HTC Highroad und Mitglied im Profiausschuss CCP, hatte schon beim Prorace in Berlin nicht an eine unmittelbar bevorstehende Contador-Verurteilung geglaubt. "Was man so hört, wird es wohl zu keinem Schuldspruch kommen. Vorbild könnte dabei der Fall des freigesprochenen Tischtennis-Nationalspielers Ovtcharov sein, der nach einem positiven Clenbuterol-Test freigesprochen worden war", hatte der Ex-Profi erklärt.
Der Fall Ovtcharov lag im Oktober 2010 allerdings völlig anders. Er hatte Fleisch in China gegessen, wo Clenbuterol in der Mast im Gegensatz zum EU-Gebiet eingesetzt wird. Dazu waren Teammitglieder auch positiv, und der Tischtennis-Profi hatte bereitwillig eine Haarprobe abgegeben, die nachhaltige Clenbuterol-Einnahme ausschloss.
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Quelle: dpa
JU schrieb:
am 26. Mai 2011 um 17:55:53
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"Contadors Hinhalte-Taktik geht wohl auf
Pfui Teufel.Die CAS und A.Contador stecken doch unter eine Decke.Das ist das geleiche Spiel wie
mir Lace Armstrong.Pfui CAS,schämen.Die Kleinen hängt man die grossen lässt man laufen und rllt ihnen den roten Teppich aus.
die CAS ist so unglaubwürdig wie diesre kleine frech grinsende A.Contador.Weg mit beiden.Erst weg mit mit A.Contador und dann gleich danach weg mit der CAS.Vielleicht liefert sie ja noch das Dopingmittel?Oder sie lässt die Proben verschwinden?ich denke zu beidem ,Ja !!
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vehicle schrieb:
am 26. Mai 2011 um 16:50:34
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doping
aufgepumpte, verlogene pedalentreter mitsamt den teams in denen sie "fahren"...PFUI...! diese sportart schaut doch hoffentlich
keiner mehr an!!!
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Hans schrieb:
am 26. Mai 2011 um 16:45:27
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Contador
Wenn solche Machenschaften aufgehen, dann sind die der Todesstoss für die Tour. Das ist eindeutig unsportlich.
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