17.06.2010, 15:04 Uhr | dpa
Nach einem Gespräch mit Präsident Aziz Yildirim (re.) will Christoph Daum bei Fenerbahce bleiben. (Foto: imago)
Christoph Daum will sich nicht einschüchtern lassen. Trotz der Drohungen gegen ihn und seine Familie will der Fußballlehrer seinen Vertrag bei Fenerbahce Istanbul erfüllen. Aus dem Verein soll ihm erklärt worden sein, es könne für ihn und seine Familie in der Türkei nun sehr unangenehm werden, berichten türkische Medien. Außerdem muss sich Daum einem Gesundheitstest stellen.
Dennoch will Daum am Freitag pünktlich zur Arbeit erscheinen. "Ich habe viele Pläne, wie ich Fenerbahce weiter nach vorn bringe", sagte Daum nach einem Gespräch mit dem Vereinspräsidenten Aziz Yildirim. Der Verein äußerte sich zunächst nicht. "Daum gleich Erfolg", hieß es noch im vergangenen Jahr in Istanbul. Doch nun will Fenerbahce den 56-jährigen offenbar mit allen Mitteln loswerden.
Daum kam am Mittwoch vorzeitig aus dem Spanienurlaub zurück. Der Trainer sei mit neun Taschen abgereist, aber nur mit einer Tasche zurückgekehrt, schreibt die türkischen Tageszeitung "Hürriyet" und kommt zu dem Schluss: "Er kommt, um zu gehen." Allerdings habe Daum auch klargemacht, dass er niemals ohne eine Entschädigung für den noch bis Sommer 2012 laufenden Vertrag abreisen werde. Daums Anwalt Stefan Seitz hatte eine Vertragsauflösung verneint: "Wir gehen davon aus, dass Christoph Daums Vertrag ganz normal erfüllt wird."
Genau das versuche Fenerbahce aber zu verhindern, meinen türkische Zeitungen. So habe Fenerbahces Vize-Präsident Murat Özaydinli eine Drohkulisse aufgebaut. "Wir können die Fans nicht kontrollieren. Wir können Daum und seine Familie nicht schützen", soll er gesagt haben. Schon wird über einen "Kalten Krieg" zwischen dem Verein und Daum berichtet. Daum soll erklärt haben, notfalls werde er mit Bodyguards in ein Hotel ziehen und die Familie nach Deutschland schicken.
Nach einem 1:1 am letzten Spieltag der Süper Lig und der dadurch verpassten Meisterschaft hatten die Anhänger ihrer Wut und Enttäuschung bereits freien Lauf gelassen. Daum und die Spieler mussten vor rasenden Fans beschützt werden. Der Trainer hatte das Stadion erst zweieinhalb Stunden nach Spielschluss unter Begleitung von Zivilpolizisten verlassen.
"Die Einigung mit Daum ist der erste Schritt hin zu drei Meistertiteln", hatte Vereinspräsident Yildirim im vergangenen Sommer versprochen und die Latte sehr hoch gelegt. Daum, der von 2003 bis 2006 schon einmal Coach von Fenerbahce war und damals zweimal türkischer Meister wurde, schmeichelte: "Ich bin halb Türke, aber ganz Fenerbahce."
Jetzt soll im Trainingsalltag bereits Aykut Kocaman die Regie bei Fenerbahce übernommen haben. Dazu kommt, dass der Verein von Daum die Rücknahme aller Vorwürfe fordert. Sonst, so berichten türkische Zeitungen, werden sich Klub und Trainer vor Gericht wiedersehen.
Quelle: dpa
Münchnerin---Daum her---furchterlicher Soldo schrieb:
am 17. Juni 2010 um 22:31:55
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Gaum her---Soldo raus---fürchterliche Starre
Der Soldo hat überhaupt keine Ahnung von Offensive, ist ein gehemmter Mensch---ist doch
völlig klar, dass etwas erfahreren Spieler bei ihm schon gar nicht mehr in die Offensive gehen, wenn der Soldo jeder Ballverlust bestraft....die Koelner sind echt doofe Affen und sollen sich selber mit ihren dummen Gefühlen erdrücken----Soldo laßt denei Gefühle raus, geht in einen Theaterkurs und lerne dich aufzudrücken......Soldo und Lukas P. werden nie und nimmer zusammenpassen...affektive Starre ..Locker
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