09.07.2011, 16:23 Uhr
Vitali Klitschko hätte ihn gerne vor den Fäusten. Doch für David Haye kommt nur ein Gegner in Frage, für den er seinen Ruhestand aufschieben würde: Wladimir Klitschko. "Ich halte an meinem Plan fest. werde am 13. Oktober (Hayes 31. Geburtstag, Anm. d. Red.) zurücktreten. Der einzige Gegner, für den ich diese Entscheidung ändern würde, ist der Kerl, der mich geschlagen hat", erklärte der entthronte WBA-Weltmeister. Und das sei nun einmal Wladimir Klitschko. (Sehen Sie hier den kompletten Kampf zwischen Wladimir Klitschko und David Haye)
Haye hatte den Vereinigungskampf gegen den IBF-, WBO- und IBO-Weltmeister klar nach Punkten verloren. Danach hatte er seinen mutmaßlich gebrochenen kleinen rechten Zeh für seine Niederlage mitverantwortlich gemacht. An einem Kampf gegen Vitali Klitschko hat Haye hingegen kein Interesse. "Mit ihm habe ich keine Rechnung offen."
In der englischen Öffentlichkeit geht die Diskussion um Haye derzeit weiter. Promoter Frank Warren riet in der "Sun" seinem Landsmann: "Hör auf!Sofort!". Er kritisierte Haye erneut dafür, mit seinem ständigen zu Boden gehen, Punktabzüge oder gar eine Disqualifikation für Klitschko provozieren zu wollen. "Die deutschen Fans haben eine solche Taktik seit Jürgen Klinsmann nicht mehr gesehen", lästerte Warren in seiner Kolumne.
Barry McGuigan vom "Daily Mirror" sieht die Sache etwas differenzierter. Er glaubt, Haye habe noch eine Zukunft im Boxsport. Doch dafür müsse der 30-Jährige "anfangen, ehrlich mit sich selbst zu sein".
Ein gebrochener Zeh sei Schuld für seine Niederlage gewesen. Dennoch lobt er seinen Gegner Wladimir Klitschko. zum Video
Fraglich ist allerdings, ob Haye dazu in der Lage ist. In einem RTL-Interview verblüffte er mal wieder mit einer neuen Aussage zu seiner Niederlage: "Tausende Menschen versperrten mir den Weg zum Ring, sie trampelten mir auf dem verletzten Fuß herum. Wladimir ist ein cleverer Typ, das war ein guter Trick."
Klitschko sei ihm zudem Dank schuldig. "Wladimir sollte mal auf seine Kontoauszüge schauen. Ich habe ihm zum größten Zahltag seiner Karriere verholfen. Vorher hat sich keiner für ihn interessiert", sagte Haye. Diese Aussage mit dem größten Zahltag dürfte richtig sein. Doch das Interesse an Wladimir Klitschko war da und wird bleiben - auch ohne Haye.
Quelle: t-online.de , sid
Trawan schrieb:
am 9. Juli 2011 um 18:24:42
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haye
der kleine zeh war angeblich schon vor 3 wochen gebrochen...lach
wäre haye mutiger gewesen dann hätte er seine deckung öffnen
müssen.hätte er nicht seinen kopf immer gleich weggezogen oder wäre er nicht immer auf den boden gefallen hätte wladi ihn auch richtig getroffen!haye wusste das 100%... gegen vitali will er ja erst garnicht antreten....
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Tom0468aar schrieb:
am 9. Juli 2011 um 18:12:06
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klitschko vs. haye
kann es sein, dass hier alle einen anderen Kampf gesehen haben? Haye sucht Hände ringend nach Ausreden, um seine
Unfähigkeit als Schwergewichtler zu vertuschen. Soll wieder ein paar Kilo abnehmen und im Cruisergwicht für Furore sorgen, da war er OK. Der wird nie ein großer Boxer und gegen Vitali tritt er nicht an, weil er weiß, dass der noch besser ist als sein Bruder. Da bekäme er noch mehr auf sein großes Maul. Nix geleistet, aber rumlamentieren.
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helle schrieb:
am 9. Juli 2011 um 17:54:09
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boxen
haye hätte eine chance gehabt, wenn er mutiger gewesen wäre
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