21.11.2010, 10:30 Uhr | sid
Lothar Matthäus (li.) im Duell mit Andreas Thom. (Foto: dpa)
Wie in alten Zeiten: Glänzend aufgelegte Altstars auf dem Rasen und 15.400 Zuschauer in der Leipziger WM-Arena haben eine stimmungsvolle Party zum 20. Jahrestag der deutschen Fußball-Einheit gefeiert. Im "Legendenspiel", das erstaunlich verbissen geführt wurde, verlor das Weltmeisterteam von 1990 gegen eine Auswahl ehemaliger DDR-Idole mit 1:2 (1:0). Stars wie Jürgen Klinsmann, Lothar Matthäus, Ulf Kirsten und Andreas Thom weckten dabei viele schöne Erinnerungen an alte Zeiten.
Karl-Heinz Riedle brachte "den Westen" per Kopf in der 31. Minute in Führung, doch Olaf Marschall per Foulelfmeter (59.) und Kapitän Ulf Kirsten (69.) drehten noch das Spiel zugunsten des "Ostens".
Beim Weltmeisterteam von 1990 und einer Auswahl von ehemaligen DDR-Stars stand der Spaß im Vordergrund. zum Video
"Wir wollen Spaß an der Sache haben, aber der Ehrgeiz ist im Kopf immer noch da", sagte Klinsmann. Wie ernst die Sache genommen wurde, zeigte vor allem eine Aktion von Lothar Matthäus. Der Rekord-Nationalspieler regte sich fürchterlich über eine angebliche Schwalbe von Kirsten gegen Guido Buchwald auf, die zum Foulelfmeter zum 1:1 führte, und ließ sich daraufhin auswechseln. "Wir gehen trotzdem zusammen feiern", sagte Kirsten, und auch Klinsmann sprach von einer "schönen Sache".
Die DDR-Stars wurden von Kult-Trainer Eduard Geyer betreut. Berti Vogts ersetzte bei den Weltmeistern Teamchef Franz Beckenbauer, der als Sky-Experte ebenso wie Rudi Völler beim Spiel Bayer Leverkusen gegen Bayern München weilte. Dass die Begegnung in Leipzig nur zwei Stunden nach dem Schlusspfiff des Bundesliga-Topspiels begann, verhinderte wohl einen noch besseren Besuch.
Zu früh gefreut: Denn auch wenn der Elfmeter-Schütze nur die Latte getroffen hat - irgendwie landete der Ball doch noch im Tor. zum Video
Quelle: sid
Fritz schrieb:
am 21. November 2010 um 18:57:33
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DDR-Fußball
Es spielten keine Rasenmillionäre. Gab es eine Dopingkontrolle?
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Harzer schrieb:
am 21. November 2010 um 18:13:19
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Die Mauer .....
.... ist gottdei dank weg, nun schon 20 Jahre. Trotz aller Schwierigkeiten: Die Freiheit jederzeit von London bis Moskau
oder von Düsseldorf nach Dresden resisen zu können ohne Gefahr zu laufen erschossen zu werden ist unersetzlich.
Umso schlimmer die Mauer in den Köpfen, die durch schlagzelengeile Pressefuzzis oder oberaffendämliche vom
Steuerzahler finanzierte "Umfragen" immer wieder neu zementiert wird.
mehr
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ralf schrieb:
am 21. November 2010 um 17:30:33
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DDR-BRD
2:1 durch Sparwasser.
So geil ...
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