11.01.2012, 09:28 Uhr
Knappe Angelegenheit: Hannover (Mitte Jeff Hoggan) musste sich den Eisbären Berlin geschlagen geben. (Quelle: imago)
Wenn auch mit Mühe, die Eisbären Berlin haben ihren Vorsprung in der Tabelle der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) dennoch ausgebaut. Der Titelverteidiger gewann sein Gastspiel bei Ex-Meister Hannover Scorpions 3:2 und rangiert als Spitzenreiter nunmehr vier Zähler vor den Adlern Mannheim. Der Vorletzte Hannover kassierte dagegen die neunte Heimpleite in Serie.
Derweil setzten sich die Hamburg Freezers gegen das Tabellenschlusslicht Nürnberg Ice Tigers mit 4:3 nach Verlängerung durch. Den Gästen half auch ein Dreierpack von Chris Collins in der regulären Spielzeit nichts. In der Verlängerung avancierte Namensvetter Rob Collins zum Hamburger Matchwinner.
In Hannover waren die Vorzeichen eindeutig: Die Scorpions als schlechtestes Heimteam der Liga standen den Eisbären gegenüber, die zuletzt zehnmal hintereinander gepunktet hatten. Dennoch taten sich die Gäste lange schwer und konnten sich durch die Treffer von Darin Olver und Tyson Mulock zunächst nicht entscheidend absetzen. Scott King glich zweimal für die Niedersachsen aus. Erst Richard Regehr gelang im Schlussdrittel in Überzahl das entscheidende Tor zum 3:2.
Vor 6783 Zuschauern in Hamburg war Rob Collings mit seinem Tor nach 38 Sekunden in der Verlängerung der Matchwinner. Für die Franken hatte Christopher Collins 69 Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit mit dem Ausgleichstreffer den Nachschlag erzwungen. Nürnberg zog mit 36 Punkten mit Hannover gleich, behalten aufgrund des schlechteren Tordifferenz aber die Rote Laterne.
So etwas sieht man auch nicht alle Tage: Kuriose Partie in der ersten finnischen Liga. zum Video
Quelle: dpa , sid
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