20.01.2012, 22:38 Uhr
Hoher Einsatz: Mannheims Torschütze zum 1:0, Jaime Sifers (li.) kämpft mit dem Ingolstädter Derek Hahn um den Puck. (Quelle: imago)
Der Tabellendritte ERC Ingolstadt hat am 38. Spieltag das Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gewonnen. Der ERC gewann auf eigenem Eis 4:2 (0:0, 2:2, 2:0) gegen die Adler Mannheim und rückte in der Tabelle bis auf einen Punkt an die Adler heran. Die Eisbären Berlin verpassten es unterdessen, sich als Spitzenreiter weiter von den Mannheimern abzusetzen.
Die Berliner mussten zuhause eine 1:2 (0:0, 0:1, 1:1)-Niederlage gegen den EHC München hinnehmen.
Vor 4.348 Zuschauern in Ingolstadt nahm die Partie erst im zweiten Drittel Fahrt auf. Nach der Mannheimer Führung durch James Sifers (18. Minute) konnten Kristopher Sparre (19.) und Prestin Ryan (20.) mit einem Doppelschlag die Partie für den ERC drehen.
Zwar erzielte Frank Mauer (34.) den Ausgleich für die Adler, doch Timmy Pettersson (50.) und Thomas Greilinger (60.) schossen das Überraschungsteam aus Oberbayern zum Sieg.
In der ausverkauften Arena am Berliner Ostbahnhof sahen 14.200 Besucher bei den Eisbären erstmals Neuzugang Jon Sim. Gleichwohl mussten die Berliner auch diesmal auf acht Stammkräfte verzichten und konnten diese personellen Probleme nicht kompensieren. Für den Hauptstadtklub traf Richard Regehr (53.), für die Gäste aus München schossen Martin Buchwieser (29.) und Sören Sturm (54.) die Tore.
Die Hamburg Freezers (65) verpassten es, Kontakt zum Führungstrio zu halten. Gegen die Augsburger Panther kassierten die Norddeutschen ein unerwartetes 1:3 (0:2, 0:0, 1:1) und enttäuschten erneut. Vor fünf Tagen war Hamburg bei den Iserlohn Roosters mit 0:5 untergegangen.
Der EHC Wolfsburg nutzte den Ausrutscher der Freezers und zog durch einen 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)-Sieg gegen die Krefeld Pinguine in der Tabelle vorbei. Mit 66 Punkten sind die Wolfsburger jetzt vor Hamburg Vierter.
Für die Hannover Scorpions gab es wieder einmal nichts zu holen. Bei der Düsseldorfer EG unterlag das Schlusslicht mit 3:6 (1:2, 2:3, 0:1). Evan Kaufmann traf für die DEG doppelt.
Die Kölner Haie (55) unterlagen bei den Straubing Tigers (63) mit 2:5 (0:2, 0:1, 2:2) und müssen weiter um den Play-off-Einzug bangen. Die Nürnberg Ice Tigers setzten sich nach Verlängerung mit 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0) gegen Iserlohn durch. Paul Traynor (65.) sorgte für den Siegtreffer.
So etwas sieht man auch nicht alle Tage: Kuriose Partie in der ersten finnischen Liga. zum Video
Quelle: dapd
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