26.12.2011, 21:00 Uhr
Felix Schütz wird nach seinem Siegtreffer von seinen Mitspielern geherzt. (Quelle: imago)
Die Kölner Haie haben das heiß umkämpfte 193. Rhein-Derby in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) gegen die DEG Metro Stars mit 4:3 gewonnen. Damit nahm die Mannschaft von Ex-Bundestrainer Uwe Krupp am zweiten Weihnachtsfeiertag Revanche für das 3:4 nach Penaltyschießen aus dem Hinspiel.
Tabellenführer Adler Mannheim (58 Punkte) enttäuschte erneut und kassierte eine überraschende 3:5-Niederlage beim EHC München. Der ERC Ingolstadt verpasste mit einer 2:3-Niederlage nach Verlängerung in Augsburg den möglichen Sprung an die Spitze. Sergio Somma schoss das für die Gastgeber erlösende Tor in der 63. Minute.
Die Düsseldorfer Gastgeber starteten furios und lagen nach dem ersten Drittel, in dem der Kölner Charles Stephens nach einem Stockstich gegen Ben Gordon eine Spieldauerstrafe kassierte, klar in Führung. Bis dahin hatten Jeffrey Ulmer, Andrew Hedlund und Derek für die DEG getroffen. Aber danach kam der DEG-Elan vor 10.002 Zuschauern ins Stocken. Im letzten Drittel kassierten die Gastgeber durch den Ex-Eisbär Alexander Weiß in der 43. Minute das 3:3.
Felix Schütz sorgte 64 Sekunden vor Spielende für die Entscheidung zugunsten der Gäste nach Videobeweis. "Im ersten Drittel haben wir zu viele Strafen kassiert. Dann haben wir uns aber besonnen, zurückgekämpft und verdient gewonnen", freute sich Torschütze Schütz nach der packenden Partie.
Tabellen-Schlusslicht Nürnberg Ice Tigers kam vor 5777 Zuschauern zu einem überraschend mühelosen 6:3-Sieg bei den Straubing Tigers. Trotz des Erfolgs durch Tore von Thomas James Kemp, Shane Joseph und jeweils zweimal Christopher Collins und James Pollock zieren die Franken mit 28 Punkten weiter das Tabellenende.
Die Hamburg Freezers konnten mit ihrer Weihnachts-Ausbeute zufrieden sein. Die Hanseaten schlugen im 37. Nordderby die Hannover Scorpions 3:1. Die Freezers rücken nach dem elften Saison-Heimsieg vor 11.294 Zuschauern mit 52 Punkten auf den vierten Tabellenplatz vor. Diesen Rang musste der deutsche Vizemeister Grizzly Wolfsburg (50) räumen, der im Einsatz beim Spengler-Cup ist.
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Quelle: dpa
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