16.09.2011, 12:34 Uhr
Zwei Krupps bei den Kölner Haien: Sohn Björn (li.) und Vater Uwe. (Quelle: imago)
Alle Augen auf Köln: Wenn am Freitagabend um 19.30 Uhr in den deutschen Eishockey-Arenen wieder die Jagd nach den Pucks beginnt, steht ein Mann ganz besonders im Fokus: Uwe Krupp ist zurück in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) und steht gegen den ERC Ingolstadt erstmals an der Bande der Kölner Haie. Doch damit nicht genug: Neben Krupp senior steht ein weiterer Krupp in Diensten des KEC: Sohn Björn wird wie sein Vater einst auch für die Haie auf dem Eis stehen. Schon erwachsen um den Kölner Dom wieder die Hoffnung auf bessere Zeiten – wenngleich Coach Uwe direkt versucht, die Träume vom ersten Meistertitel seit 2002 im Keim zu ersticken. Denn nicht nur für ihn ist ein ganz anderes Team haushoher Favorit auf den Titel.
In den Augen fast aller Trainer der 14 DEL-Vereine sind die Eisbären Berlin auch dieses Jahr wieder erster Anwärter auf die Trophäe. Am fünfmaligen Meister der letzten sieben Jahren geht auch in dieser Saison kein Weg vorbei. Dafür will auch der Liga-ältestes Profi, Sven Felski, sorgen. Der 36-Jährige geht in die 20. Saison bei den Eisbären in Folge und macht Krupp und Co. keine Illusionen. "Wir haben uns richtig gut verstärkt. Bei uns wird sich keiner mit dem zweiten Platz zufrieden geben."
Alleine vom zweiten Platz sind die Kölner Haie hingegen trotz des Einflusses von Krupp noch weit entfernt. Der zweimalige Stanley-Cup-Sieger und ehemalige Bundestrainer hat den Kader des letztjährigen Viertelfinalisten stark verjüngt und ahnt daher, dass der Neuanfang schwierig werden könnte. "Der Weg kann holprig werden", sagte der 46-Jährige gegenüber "sport1.de". "Wir wollen uns entwickeln und das Potenzial der Mannschaft ausschöpfen. Das ist aber an keinem Tabellenplatz festzumachen." Vielmehr sei es wichtig, den Fans klar zu machen, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen werden. "Wir zählen ganz sicher nicht zu Favoriten." Für Überraschungen wolle er mit seinen jungen Haien aber dennoch sorgen.
Dazu beitragen soll neben dem erfahrenen Trainer Krupp auch noch ein zweiter: Der 20-jährige Björn Krupp steht seit diesem Sommer im Kader der Haie. Er ist einer von neun Neuzugängen, und der Vater sieht auch schon erste verheißungsvolle familiäre Parallelen. "Björn macht viele Sachen gut, die ich damals schon gut gemacht habe", sagte Krupp dem "Kölner Stadt-Anzeiger. Schmunzelnd fügte er hinzu: "Er macht aber auch die gleichen Fehler wie ich in diesem Alter."
Der doppelte Krupp in Köln: Mit NHL-Flair und jugendlicher Power soll der Traditionsklub wieder auf Vordermann gebracht werden. Von den Erfolgen als Spieler kann sich der Hoffnungsträger der Haie aber längst nichts mehr kaufen. "Wenn Du eine Luftpumpe bist, die nur gut gespielt hast, dann bist Du eine Luftpumpe", sagte Krupp lapidar. Mehr zählten seine Erfolge als Nationaltrainer. Schließlich ging er in dieser Funktion über mehrere Jahre durch viele Täler, um am Ende die Früchte seiner Arbeit ernten zu können. Ein ähnlich holpriger Weg steht im nun in Köln bevor, wenn am Freitagabend die Saison gegen Ingolstadt beginnt.
Quelle: t-online.de
Ronny schrieb:
am 16. September 2011 um 15:40:52
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Krupp und Klopp
Ich freu mich riesig das Krupp trainer jetzt ist,ich hoffe er macht es so wie Klopp!!!auf gehts Haie!
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Uns Uwe schrieb:
am 16. September 2011 um 15:16:11
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Krupp
Der Typ ist der Hammer! In zwei Jahren ist Köln Meister - hört auf meine Worte!!! Der macht das wie Kloppo beim BVB - erst den Verein
mit guter Jugend auf eine solide Basis stellen und dann die Liga mit modernem Eishockey rocken. Und ja, körperbetontes Eishockey ist modern. Wir sind hier nicht beim Frauenhalma, auf dem Eis gibts auf die Nuss. So muss es sein. Auf geht's, Haie!
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