02.10.2009, 19:35 Uhr
Adler Schluss man Fredrick Brathwaite (Foto: imago)Titelaspirant Adler Mannheim hat sich in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) nach einem Derbysieg wieder unter die Verfolger von Meister Eisbären Berlin geschoben. Der DEL-Rekordchampion gewann 4:2 bei den Frankfurt Lions.
Spitzenreiter Berlin hatte die Final-Revanche bei Vizemeister DEG Metro Stars 2:6 verloren. Die Düsseldorfer sind mit fünf Zählern Rückstand Zweiter. Punktgleich folgen die Kölner Haie nach dem 3:2 über die Krefeld Pinguine und der EHC Wolfsburg durch das 5:3 bei den Straubing Tigers.
DEL Metro Stars klettern auf Platz zwei
DELEisbären bauen Siegesserie aus
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Die Adler belegen mit einem Zähler weniger Rang sechs. Vor dem Derby sorgten die mitgereisten Fans für unrühmliches Aufsehen und demolierten eine Frankfurter U-Bahn. Auf dem Eis blieb vor 7000 Zuschauern in der ausverkauften Halle dagegen alles im Rahmen. Jeff Ulmer (7.) brachte die Gastgeber in Führung, Mario Scalzo (23.) und Rückkehrer Nathan Robinson (27.) antworteten für die Adler. Nach dem Ausgleich durch Chris Hahn (40.) war vor dem letzten Drittel wieder alles offen. Scott King (51.) brachte die Kurpfälzer auf Siegkurs.
Die Kölner lagen gegen Krefeld nach 58 Sekunden durch Boris Blank hinten, nur zehn Sekunden später egalisierte Kevin Hecquefeuille. Daniel Rudslätt (36.) und Jason Jaspers (39.) sicherten frühzeitig den fünften Heimsieg im fünften Spiel. Pokalsieger Wolfsburg setzte sich dank eines Doppelschlages von Mike Green bei Schlusslicht Straubing durch. Green wandelte den 2:3-Rückstand binnen 27 Sekunden in eine 4:3-Führung um (50./51.).
Die Hamburg Freezers stoppten nach der Beurlaubung von Geschäftsführer Boris Capla ihre Negativserie von zuletzt sechs Niederlagen. Die Hanseaten siegten 3:1 gegen die Nürnberg Ice Tigers und setzten sich nach Punkten ebenso vom Tabellenende ab wie der ERC Ingolstadt. Die Bayern gewannen 7:2 bei den Augsburger Panthern.
Die Kassel Huskies mussten nach bisher drei Heimsiegen die erste Saisonniederlage auf eigenem Eis einstecken. Die Nordhessen wurden beim 1:6 gegen die Hannover Scorpions mit dem einstigen Huskies-Trainer Hans Zach aber etwas unter Wert geschlagen. Die Niedersachsen hatten zuletzt dreimal in Folge nach Verlängerung oder Penaltyschießen verloren.
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