25.09.2011, 20:00 Uhr
Das bisherige Top-Duo der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) hat seine ersten Niederlagen quittieren müssen. Die bislang ungeschlagenen Teams ERC Ingolstadt und Hamburg Freezers setzte es am 4. Spieltag nach zuvor je drei Siegen die ersten Punktverluste.
Spitzenreiter Ingolstadt unterlag auf eigenem Eis dem Rekordmeister Adler Mannheim mit 3:5 (1:2, 1:1, 1:2), der bisherige Tabellenzweite aus Hamburg musste bei den Hannover Scorpions mit 3:4 (0:1, 3:1, 0:2) die Segel streichen. Für die Freezers war es die erste Niederlage in der DEL seit dem 1:4 in Berlin am 13. März.
Titelverteidiger Eisbären Berlin unterlag den Iserlohn Roosters mit 2:4 (0:1, 0:0, 2:3). Nachdem man lange einem 0:1-Rückstand hinterher lief, sorgten Tore von Florian Busch (42.) und Neuzugang Nicholas Angell (46.) im Schluss-Drittel für Stimmung unter den 14.100 Fans. Doch Colton Fretter (10./53.) und David Spina (57./59.) ließen mit Doppelpacks am Ende die Roosters jubeln und sorgten für Frust auf den Eisbären-Traversen.
Im Spitzenspiel sahen 3150 Zuschauer in Ingolstadt eine spannende Partie auf hohem Niveau, in der die Adler das bessere Ende für sich hatten. Dabei hatte der Kanadier Yanick Lehoux mit zwei Treffern (18./36.) großen Anteil am dritten Saisonsieg, mit dem die Mannheimer zu den nunmehr punktgleichen Teams aus Ingolstadt und Hamburg aufschließen konnten. Zwar hatten Thomas Greilinger (37.) und Timothy Hambly (48.) für die Gastgeber den 1:3-Rückstand noch einmal ausgeglichen, doch vier Minuten vor dem Ende machte Nikolai Goc mit seinem Treffer zum 4:3 alles klar. Kenneth Magowan traf 40 Sekunden vor der Sirene zum Endstand von 5:3, als Ingolstadt den Torwart aus dem Kasten genommen hatten.
In Hannover hatten die Freezers Serge Aubin (28.), Patrick Traverse (31.) und Brett Engelhardt (33.) zunächst die 2:0-Führung der Gastgeber durch Jeffrey Hoggan (15.) und Christoph Herperger (23.) in einen 3:2-Zwischenstand umgewandelt. Im letzten Drittel drehten die Niedersachsen aber noch einmal auf und kamen vor 3490 Zuschauern durch einen Doppelpack von Ryan Maki (42.) und Scott King (44.) innerhalb von nur knapp zwei Minuten zum Sieg.
Quelle: dpa
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