20.11.2011, 13:13 Uhr
Deutschlands Kühne hatte arge Probleme in der Loipe. (Quelle: imago)
Zum Weltcup-Auftakt der Langläufer gab es für die deutschen Staffeln in Sjusjoen eine richtige Packung: Sowohl das Rennen bei den Damen als auch jenes bei den Herren beendete eines der beiden gestarteten Quartetts des DSV auf dem letzten Platz. Während die Damen wenigstens noch einen achten Platz beigaben, rangierte bei den Herren das zweite deutsche Team auf dem vorletzten Platz. Die Siege gingen jeweils an die Gastgeber aus Norwegen.
Bei den Herren setzte sich erst im Schlusssprint Superstar Petter Northug ab und sicherte dem Weltmeister den Tagessieg vor Norwegen III. Dritter wurde Olympiasieger Schweden. Die erste deutsche Staffel mit Andreas Kühne, Axel Teichmann, Tobias Angerer und Tom Reichelt hielt sich anfangs noch gut, fiel aber mit zunehmender Dauer immer weiter zurück. Grund war ein Materialfehler bei Startläufer Kühne, dessen Stockspitze abbrach, so dass er im Anstieg 400 Meter ohne Stock laufen musste. Den daraus resultierenden Rückstand konnten die anderen Deutschen nicht mehr wettmachen. Am Ende betrug er 1:44,7 Minuten.
Völlig abgeschlagen lief das zweite deutsche Quartett mit Franz Göring, Andreas Katz, Philipp Marschall und Josef Wenzl von Beginn an hinterher und landete mit großem Rückstand (3:50,8) auf den 16. und letzten Platz.
Die Langläuferinnen kamen über die 4 x 5-Kilometer-Staffel mit Stefanie Böhler, Katrin Zeller, Nicole Fessel und Monique Siegel wenigstens noch zu Rang acht. Die zweite deutsche Staffel mit Denise Herrmann, Sandra Ringwald, Lucia Anger und Hanna Kolb wurde 16. und letzte. Den Sieg holte sich wie erwartet das norwegische Olympiasieger- und Weltmeister-Quartett mit Vibeke Skofterud, Therese Johaug, Kristin Steira und Marit Björgen.
Die Staffel war bereits auf den ersten Kilometern gegen die deutsche Mannschaft entschieden. Böhler als Startläuferin konnte das Tempo der Konkurrenz nicht mitgehen. Zeller lief die DSV-Damen dann an die dritte Gruppe heran.
Im Skating-Bereich wollte Fessel Boden gutmachen. "Nach der Abfahrt, unmittelbar vor dem langen Anstieg, hat die Russin Irina Chazowa bei mir eingefädelt, wir sind gestürzt. Danach bin ich nur noch verkrampft weitergelaufen", sagte die Oberstdorferin. Siegel schließlich konzentrierte sich auf den Zielspurt. "Ich wollte wenigstens ein einstelliges Ergebnis. Dass das geklappt hat, macht mich stolz", meinte die Sächsin.
Quelle: sid , dpa
frank schrieb:
am 20. November 2011 um 19:05:49
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Beleidigungen finde ich traurig!
Trainer Behle für diesen Fehlstart direkt zu kritisieren, finde ich sehr unfair. Er hat nicht den grossen
Kader, aus dem er schöpfen kann. Die Norweger, Finnen o. Schweden waren schon immer herausragend im Langlauf. Wir sollten froh sein, das Trainer Behle+sein Trainerstab sich das überhaupt antun. Hier und da sprang mal eine Medaillle raus, aber das war es auch. Im Ski-Springen waren wir auch mal unschlagbar mit Schmitt+Hannawald in Höchstform. Auch in der Nord.Kombination. Zeiten ändern s
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Meckerer schrieb:
am 20. November 2011 um 18:36:24
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Deutsche Langlaufdamen
Wie blauäugig muss man sein, dass keiner daran denkt die Norweger zu fragen welches Mittelchen man zur
Leistungssteigerung nehmen muss, welches gleichzeitig über lange Jahre ( Björndalen u. Co. ) nicht nachgewiesen werden kann.
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astra schrieb:
am 20. November 2011 um 18:17:58
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Woran das wohl liegen mag ????
Bestimmt hat Herr Behle noch nach den Lehrbüchern aus seinen aktiven Zeit trainiert. Na und die Heimtrainer
sind ja auch nicht besser. Warum klappt es beim Biathlon seit Jahren auch beim laufen. Ein Schelm wer da in Richtung Osten schielt.
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