30.08.2011, 21:22 Uhr
Bislang ist es nicht Lukas Podolskis Saison. Noch vor Beginn der neuen Spielzeit wurde der Publikumsliebling des 1. FC Köln vom neuen Trainer Stale Solbakken als Kapitän entmachtet, dann waren seine Leistungen meistens eher mau, und zwischendurch handelte er sich auch noch ein Fieber ein, das ihn von der Mannschaft fernhielt.
Parallel musste sich Poldi auch in der Nationalelf größerer Konkurrenz erwehren. So stahl im bei der Gala gegen Brasilien der Neu-Leverkusener André Schürrle die Show. Erst beim jüngsten Bundesliga-Auftritt der Kölner, dem irren 4:3 beim Hamburger SV, gelang Podolski die Wende. Als Einwechselspieler trieb er seinen FC zum Sieg und bereitete dabei einen Treffer vor. (Der Formcheck zum Durchklicken:Sorgenkind Podolski, Hoffnungsträger Müller)
Trotzdem: Podolski ist längst nicht mehr unangreifbar - nicht beim FC und auch nicht im DFB-Team, für das er mit seinen immer noch jungen 26 Jahren doch schon so viel geleistet hat. Stolze 90 Einsätze und satte 42 Tore stehen für den Helden der WM-Turniere 2006 und 2010 zu Buche.
Bundestrainer Joachim Löw nimmt Podolski jedenfalls mittlerweile unter besondere Beobachtung. Nicht weniger als sein Stammspieler-Status steht vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Österreich auf dem Prüfstand (ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker).
"Ich werde mit Lukas in dieser Woche nochmals sprechen", kündigte Löw in Düsseldorf an. "Er hat ein enormes Potenzial, wenn er es denn ausschöpft. Allerdings müssen wir daran arbeiten mit ihm, dass er es permanent tut", forderte Löw. Der Bundestrainer will keine Freifahrtscheine mehr ausstellen: "Der Konkurrenzkampf in der Mannschaft ist ausgeprägter geworden."
"Ich weiß, dass beim Lukas schon eine gewisse Zuverlässigkeit vorhanden ist. Ich stelle als Trainer seine Qualitäten auch ganz besonders heraus, wenn er sie abruft", sagte der Bundestrainer, der weiß, was er an Podolski hat. Wie lange die Nibelungentreue hält, ist indes ungewiss. Denn Podolski wartet seit 492 Minuten auf einen Torerfolg in der Nationalmannschaft, und er kann sich nicht ewig auf einen Bonus bei Löw verlassen. Sein letztes Länderspieltor erzielte er am 12. Oktober 2010 beim 3:0-Auswärtssieg im EM-Qualifikationsspiel gegen Kasachstan. Danach spielte er sieben Mal im DFB-Trikot und wurde dabei fünf Mal ein- oder ausgewechselt. Konkurrent Schürrle hat dagegen in seinen bislang sechs Länderspielen schon dreimal getroffen.
Quelle: t-online.de
??? schrieb:
am 31. August 2011 um 19:11:13
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geniales duo
ich würde podolski und schürle abwechselnd spielen lassen. Jedoch muss der Bundestrainer im offensiven Mittelfeld Özil und
Götze zusammen spielen lassen. Diese beiden sind spiellerisch so stark und wenn sie dann zusammen spielen würden, könnten wir jeden Gegner schlagen !!
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Frankfurter schrieb:
am 31. August 2011 um 15:42:03
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Podolski
Sorgenkind Podolski, wer schreibt so ein Quatsch?
Lukas Podolski ist in der DFB-Elf immer ein Gewinn. redet den Mann nicht schlecht.
Auch der 1.FC Köln hat den Spieler garnicht verdient, vielleicht sollte er nächste Saison mal wechseln.
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Kölner schrieb:
am 31. August 2011 um 15:39:01
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Podolskis Stammplatz
Tor-Vorlagen werden also gar nicht mehr honoriert? Das ist nämlich eine seiner
Stärken, Vorlagen geben. Die Absetzung
als Kapitän beim FC ist nur ein
Muskelspiel des neuen (und hoffentlich bald ehemaligen) Trainers. Er ist meistens am Besten unter starkem Druck, aber man kann Alles übertreiben.
Kein anderer Spieler des FC Köln kann Podolski ersetzen, in der Nationalmannschaft hat er zwar ernste Konkurrenz bekommen, aber gerade
deshalb wird er Alles geben.
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