24.10.2011, 20:44 Uhr
Daniel Frahn will den nächsten Bundesligisten ärgern. (Quelle: imago)
Die Kleinen proben den Aufstand: In der am Dienstag beginnenden zweiten Runde des DFB-Pokals warten vier Viertligisten und zwei Vertreter aus der 3. Liga auf die 14 verbliebenen Bundesliga- und zwölf Zweitliga-Vereine. Vor allem Regionalligist RB Leipzig geht die nächste Hürde selbstbewusst an. Nach dem VfL Wolfsburg soll nun mit dem FC Augsburg (ab 18.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) der nächste Bundesligist ausgeschaltet werden. "Die hätten gerne einen anderen Gegner zugelost bekommen", sagte Leipzigs Rechtsverteidiger Christian Müller, der in der Saison 2008/2009 insgesamt 21 Zweitligapartien für Augsburg bestritt. (Foto-Show: Die größten Pokal-Pleiten des FC Bayern)
Auch der 1. FC Heidenheim wird vor Borussia Mönchengladbach nicht in Ehrfurcht erstarren. "Das Ziel ist die nächste Pokalsensation zu schaffen. Wir sind seit sechs Spielen ungeschlagen und haben eine gehörige Portion Selbstbewusstsein", FCH-Trainer Frank Schmidt.. Der Drittligist schaltete in der ersten Runde den sechsmaligen Pokalsieger Werder Bremen aus.
Der Pokalschreck trifft nach dem Erfolg gegen Wolfsburg auf Bundesligist FC Augsburg. Video
Neben dem sportlichen Erfolg und einer möglichen Teilnahme an der Europa League motiviert die Vereine vor allem das schnelle Geld. Mindestens 562.000 Euro Prämie winken beim Einzug ins Achtelfinale. "Deshalb ist das Spiel auch so wichtig für uns", sagte Frank Arnesen, Sportdirektor des Hamburger SV. Der klamme Bundesliga-Dino muss bei Eintracht Trier ran. Der Regionalligist hatte in der ersten Runde den HSV-Rivalen FC St. Pauli rausgeworfen. "Ich will immer gewinnen, da ist es egal, ob wir gegen Barcelona, Madrid oder einen kleineren Verein spielen", kündigte HSV-Coach Thorsten Fink an.
Die Favoriten aus dem Fußball-Oberhaus sind gewarnt. Gleich vier Erstligisten flogen in Runde eins hinaus. Ein weiterer wird auf jeden Fall schon am Dienstag folgen. Denn im direkten Bundesliga-Vergleich stehen sich 1899 Hoffenheim und der 1. FC Köln gegenüber. Ebenso auf Augenhöhe begegnen sich in den Zweitliga-Duellen Fortuna Düsseldorf und 1860 München sowie SpVgg Greuther Fürth und SC Paderborn.
Ein Duell in schwarz-gelb steigt in Dortmund: Meister Borussia Dortmund empfängt den siebenmaligen DDR-Pokalsieger Dynamo Dresden (ab 20.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker). "Wir sind Deutscher Meister und die Zweitligist. Also sind wir der Favorit", sagte BVB-Manager Michael Zorc, der beim letzten Pokalerfolg der Borussia in Berlin 1989 noch als Spieler auf dem Platz stand. Dresden kommt mit der Empfehlung, in der ersten Runde ein 0:3 gegen Bayer Leverkusen in ein 4:3 gedreht zu haben.
Alle Partien der 2. Hauptrunde im Überblick:
Holstein Kiel | - | MSV Duisburg |
RB Leipzig | - | FC Augsburg |
SpVgg Unterhaching | - | VfL Bochum |
Eintracht Trier | - | HSV |
1. FC Heidenheim | - | Borussia Mönchengladbach |
Rot-Weiss Essen | - | Hertha BSC |
Borussia Dortmund | - | Dynamo Dresden |
SpVgg Greuther Fürth | - | SC Paderborn |
FC Erzgebirge Aue | - | 1. FC Nürnberg |
1899 Hoffenheim | - | 1. FC Köln |
Hannover 96 | - | FSV Mainz 05 |
Fortuna Düsseldorf | - | TSV 1860 München |
FC Bayern München | - | FC Ingolstadt |
VfB Stuttgart | - | FSV Frankfurt |
Eintracht Frankfurt | - | 1. FC Kaiserslautern |
Karlsruher SC | - | FC Schalke 04 |
Quelle: dpa
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