30.11.2009, 11:07 Uhr
Dietmar Hopp macht Hans-Joachim Watzke mitverantwortlich für das Verhalten der Borussia-Fans. (Foto: dpa)Dietmar Hopp von der TSG 1899 Hoffenheim hat zwei Tage nach der Bundesliga-Pleite gegen Dortmund nochmals das Verhalten von Borussia-Präsident Hans-Joachim Watzke kritisiert.
Der Mäzen der Hoffenheimer macht Watzke mitverantwortlich für die Vorkommnisse während der Partie, als er erneut übel von den Gäste-Fans beschimpft worden war.
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"Herr Watzke sollte sich mal fragen, warum er im Vorfeld nicht mäßigend eingeschritten ist. Seinen Brief konnte man nicht ernst nehmen. Das war scheinheilig", sagte Hopp der "Bild"-Zeitung. Watzke hatte in der vergangenen Woche bei der Dortmunder Aktionärsversammlung das Hoffenheimer Retorten-Modell stark kritisiert, aber danach die BVB-Fans in einem offenen Schreiben zur Besonnenheit aufgerufen.
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Gegen den verbalen Angriff von Hopp setzte sich Watzke zur Wehr. "Mein Brief war nicht scheinheilig, sondern ehrlich gemeint", erklärte Watzke und wies die Beschuldigungen zurück: "Meine Kritik hat nichts mit dem Fan-Verhalten zu tun, dafür kann ich nichts." Auf einem der Plakate in der Rhein-Neckar-Arena war die Aufschrift "Fahr zur Hölle, Hopp" zu lesen.
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"Dort kommen Dummheit und schlechtes Benehmen zusammen", hatte 1899-Manager Jan Schindelmeiser das Verhalten der Gäste-Fans gerügt, die im vergangenen Jahr durch das Plakat mit Hopp im Fadenkreuz und der Aufschrift "Hasta la vista" schon negativ aufgefallen waren.
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Bereits in der Woche zuvor war SAP-Mitbegründer Hopp beim Auswärtsspiel der Hoffenheimer gegen den 1. FC Köln (4:0) verbal attackiert worden. Der 69-Jährige, der sich mittlerweile sogar in seiner Menschenwürde verletzt sieht, hatte daraufhin den Deutschen Fußball-Bund (DFB) zum Handeln aufgefordert. Im Mai dieses Jahres hatte Hopp zugegeben, die Auswärtsauftritte seines Teams wegen der persönlichen Anfeindungen nicht mehr im Stadion zu verfolgen.
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Quelle: sid
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