27.01.2012, 15:07 Uhr
Titelverteidiger Novak Djokovic steht bei den Australian Open zum dritten Mal im Finale. Der Weltranglisten-Erste rang in einem hochklassigen Halbfinale den Schotten Andy Murray mit 6:3, 3:6, 6:7 (4:7), 6:1, 7:5 nieder und trifft im Endspiel auf Rafael Nadal. Der Spanier hatte sich gegen Roger Federer in vier Sätzen durchgesetzt.
Djokovic verwandelte in Melbourne nach 4:50 Stunden seinen ersten Matchball. Im Vorjahr hatte der Serbe den Schotten im Finale noch klar in drei Sätzen besiegt. Nadal und Djolkovic ermitteln zum dritten Mal in Folge bei einem Grand-Slam-Turnier den Sieger. Nadal hat die Australian Open 2009 gewonnen, allerdings die letzten sechs Vergleiche gegen den Weltranglistenersten Djokovic verloren.
Murray hatte unter seinem neuen Trainer Ivan Lendl zuvor noch nicht verloren und zehn Erfolge nacheinander gefeiert. Die Entscheidung fiel, als Djokovic im fünften Satz das Break zum Matchgewinn glückte. Zuvor hatte der 24-Jährige eine 5:2-Führung verspielt. Als er bei 5:4 und eigenem Aufschlagspiel zum Matchgewinn servierte, gab er sein Aufschlagspiel gar zu Null ab. Er verwandelte seinen ersten Matchball und ließ sich dann rücklings auf den Boden fallen, ehe er sich bekreuzigte.
Nachdem Djokovic den ersten und Murray den zweiten Satz dominiert hatte, stand der dritte Durchgang lange auf des Messers Schneide und dauerte insgesamt 88 Minuten. Vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Rod-Laver-Arena wehrte der Schotte beim Stand von 4:5 sogar drei Satzbälle des "Djokers" ab, ehe er im Tiebreak kühlen Kopf bewahrte und sich selbst belohnte. Doch anstatt selbstbewusst die Führung zu nutzen, kassierte Murray gleich zu Beginn des vierten Satzes zwei Breaks und lag schnell mit 0:4 hinten.
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Murray leistete sich in der spannenden, aber keineswegs hochklassigen Partie 86 unbedrängte Fehler und nutzte nur sieben von 24 Breakchancen. Djokovic machte 69 "unforced errors".
Der Serbe hatte im vergangenen Jahr bei den Australian Open eine beeindruckende Siegesserie gestartet. Nach 41 Erfolgen in Folge wurde er erst im Halbfinale der French Open im Juni von Federer gestoppt. Neben den Grand Slams in Melbourne und Paris hatte Djokovic 2011 auch die US Open gewonnen.
Quelle: dpa , sid , dapd
zoki schrieb:
am 27. Januar 2012 um 19:23:41
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keine hochklassige partie???
das war ja wieder klar...keine hochklassige partie...nur weil Djokovic gespielt hat,wenn Federer oder Nadal
spielen würden dann ist die partie immer hochklassig...ihr wollt nur den Djokovic nicht anerkenen
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The Truth schrieb:
am 27. Januar 2012 um 18:58:03
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Federer, Nadal und Co.
Wenn heute noch ein Sampras, Agassi, Becker oder Stich in Top-Form zur Verfügung stehen würden, wären die heutigen
"Stars" bei weitem nicht so dominant. Es ist bei allen dasselbe: 1 Satz überragend, 1 Satz unterirdisch. Da war die Psyche der damaligen Helden um Längen stärker und die Leistung ausgeglichener. Habe selbst 10 Jahre Turnier-Tennis gespielt. Federer hatte ja gar noch vor 2 Jahren mehrere Male gegen Sampras im Rentenalter verloren. Also: cool bleiben.
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golfstrom schrieb:
am 27. Januar 2012 um 18:33:19
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Die big 4
Murry, Federer, Djokovic und Nadal sind derzeit das Maß aller Dinge. Federer wird Mühe haben ein Grand Slam Turnier nochmal zu
gewinnen. Höchstens London.Er hat einfach Mühe gegen diese großen Spieler ein Spiel mit drei Gewinnsätzen zu gewinnen. Er kann das Level nicht mehr solange so hoch halten und baut gegen Ende von der Konzentration und Kondition etwas ab. Murray wird noch Grand Slam Turniere gewinnen. Nadal wird in Paris wieder triumphieren. Djokovic ist derzeit der beste Spieler weltweit.
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