13.09.2011, 22:39 Uhr
Kollektiver Dortmunder Jubel über den späten Ausgleichstreffer von Ivan Perisic. (Quelle: dapd)
Aus Dortmund berichtet Patrick Brandenburg
Quälend lange 3101 Tage haben sie beim BVB auf die Rückkehr in die Champions League gewartet, nun hat Borussia Dortmund nach großem Fight mit einem 1:1 (0:1)-Remis gegen Gruppen-Favorit FC Arsenal ein ordentliches Comeback gefeiert. Das Team von Trainer Jürgen Klopp zeigte besonders in der ersten Halbzeit gegen die die Gunners ein bärenstarkes Spiel, scheiterte zunächst aber an seiner traditionell schlechten Chancenverwertung. Nach dem Gegentor durch Robin van Persie (43.) sah es lange so aus, als müsste der international unerfahrene BVB Lehrgeld gegen die Stammgäste der Königsklasse um den Neu-Londoner Per Mertesacker zahlen. Doch zwei Minuten vor Ende der Partie rettete Joker Ivan Perisic dem Deutschen Meister das wertvolle Remis mit einem Traumtor.
Als die BVB-Fans unter den 66.0000 Zuschauern im früheren Westfalenstadion ihre Helden mit einer beeindruckenden Choreographie in Gold und Schwarz empfingen und erstmals seit achteinhalb Jahren wieder die Champions-League-Hymne in Dortmund erklang, hatten die Borussen kurz wacklige Füße. Nach nur vier Minuten mussten sie eine kritische Situation überstehen: Roman Weidenfeller parierte mit einer Hand gegen Gervinho, der plötzlich alleine vorm Tor aufgetaucht war.
Doch dann übernahm der BVB das Kommando und zeigte den Angriffsfußball, mit dem das Team in der vergangenen Saison so begeistert hatte. Angeführt vom brillanten Shooting-Star Mario Götze und dem stark verbesserten Shinji Kagawa erarbeitete sich die Klopp-Elf drei Großchancen in der ersten Viertelstunde. Doch wie schon in der vergangenen Spielzeit betätigte sich der BVB als Meister im Auslassen bester Möglichkeiten. Erst vergab Großkreutz einen Konter (6.), dann zielte Kagawa nach Mats Hummels Traumpass zu hoch (10.). In der zwölfte Minute hatte der Pole Robert Lewandowski seinen Landsmann, Arsenal-Keeper Wojciech Szczesny, sogar schon ausgespielt, doch Arsenals Bacary Sagna rettete in höchster Not auf der Linie.
Die Gäste aus England waren beeindruckt und verlegten sich erst einmal aufs Kontern. Das Team von Arsene Wenger, mit nur einem Sieg aus vier Spielen äußerst schwach in die englische Premier League gestartet, brauchte Hilfe und die bekam es - von einem Dortmunder: Mit seinem zweiten schlimmen Fehlpass innerhalb von nur vier Minuten leitete Sebastian Kehl einen Arsenal-Konter ein, den Robin van Persie eiskalt zum 0:1 für die Gunners abschloss. BVB-Kapitän Kehl war für den zuletzt enttäuschenden Ilkay Gündogan in die Mannschaft gerückt. Der einzige Spieler mit Königsklassen-Erfahrung in der Startelf des BVB konnte seine Routine aber überhaupt nicht umsetzen.
Mit der Führung im Rücken war es nach der Pause ein anderes Spiel für Arsenal, das ohne den früheren BVB-Star Tomas Rosicky sowie die Verletzten Jack Wilshere und Thomas Vermaelen angereist waren. Die vom Neu-Londoner Mertesacker organisierte Abwehr stand nun wesentlich sicherer, und die Gunners hätten durch Gervinho auch das zweite Tor machen können. Doch wieder war Weidenfeller mit der Hand zur Stelle (60.).
Dortmund versuchte es weiterhin mit viel Leidenschaft, doch fiel es nun wesentlich schwerer, Druck aufzubauen. Auch Götze und Kagawa mussten dem hohen Tempo zu Beginn Tribut zollen. Gut zwanzig Minuten vor dem Ende brachte Klopp in Ivan Perisic und Jakub Blasczykowski für den schwachen Kehl und den äußerst unglücklich agierenden Großkreutz noch einmal frische Offensivkräfte.
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Kagawa und Kuba versuchten es im Schlussspurt aus der Distanz - aber das war schon fast verzweifelt. Auch Neven Subotic hatte nicht mehr Glück, als er nach einer Götze-Ecke den Ball in die Arme von Szczesny stocherte (81.). Erst zwei Minuten vor dem Ende belohnte der eingewechselte Perisic den großen Kampf des BVB, als er mit einem Traumtor aus 25 Metern den Bann brach, wenigstens das Remis sicherte und den Signal-Iduna-Park in ein Tollhaus verwandelte.
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Quelle: t-online.de
Cotrainer schrieb:
am 14. September 2011 um 12:21:12
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Neidhammel
Regelmäßig wird den Bayernkritikern Neid und Blassphemie vorgeworfen, aber was ist das denn hier?
Seid Ihr so eifersüchtig,
dass sich hier eine junge Truppe auch ohne Sieg in die Herzen (englischer Kommentar) Europas spielt? Dass in Dortmund eine fantastische Stimmung wie in keinem anderen Stadion der Welt herrscht (England hat gewählt) ?
Ihr Armen, geht weiter in eure Grabarena und heult euch das Mia san Mia vor.
Richtiges, lebendiges Fußballerlebniss werdet Ihr nie haben.
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Olli_1973 schrieb:
am 14. September 2011 um 10:06:57
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(3)
"rettet sich"
letztes Jahr zur "Übermannschaft" gefeiert und nun "wie immer" nichts reißen... Typisch BVB. Der
einzige der es wieder richten muss ist der FC Bayern München, die spielen jedes Jahr CL auf hohem Niveau....... Ihr werdet sehen, Dortmund und Leverkusen waren letztes Jahr wie alle anderen "Eintagsfliegen"
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FCB schrieb:
am 14. September 2011 um 09:07:26
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Kritiker
Mögen all die Bayernkritiker angesichts der aktuellen Leistungen von LEverkusen und dem BvB verstummen............................
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