24.05.2011, 23:09 Uhr
Ausgelassener Jubel bei Dynamo Dresden, Tränen bei den Fans des VfL Osnabrück: Dank der Treffer von Torjäger Dani Schahin (94. Minute) und Robert Koch (119.) in der Verlängerung des Relegations-Rückspiels der 2. Bundesliga hat der Drittligist den Aufstieg perfekt gemacht.
Dynamo setzte sich nach dem 1:1 im Hinspiel mit 3:1 (1:1, 0:1) n.V. in Osnabrück durch und kehrt nach fünf Jahren in die Zweitklassigkeit zurück. Der VfL stürzt nach nur einem Jahr zurück in die 3. Liga. Für Osnabrück ist es schon der vierte Abstieg seit 2001. Für die Sachsen hatte vor 16.600 Zuschauern in der ausverkauften Osnatel-Arena Christian Fiel (61.) das Hinspielergebnis egalisiert. Jan Mauersberger hatte den VfL kurz vor der Pause in Führung gebracht.
Die Osnabrücker wählten die mutige Variante - doch dies wurde nicht belohnt, weil die Platzherren zum Schluss stark abbauten und sich Dynamo deutlich steigerte. Osnabrück spielte trotz des Hinspielremis' im Rücken nicht auf Sicherheit, sondern stürmte von Beginn an. Mit dem starken Sebastian Tyrala als Antreiber setzten sie Dynamo unter Druck. In der hektischen halben Stunde nach dem Ausgleich gelang den Osnabrückern allerdings nicht mehr viel.
Im Blickpunkt stand lange Dynamo-Torhüter Benjamin Kirsten, der in Osnabrück einen unruhigen Abend hatte. Der Sohn des ehemaligen Nationalstürmers Ulf Kirsten hatte mehrfach die Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Bei den Chancen des agilen Alexander Schnetzler durch einen Freistoß (26.) und einen Flugkopfball (28.) parierte er ebenso glänzend wie bei Tyralas Schuss aus kurzer Distanz (43.). Chancenlos war er aber beim Kopfballtor des aufgerückten Innenverteidigers Mauersberger nach einer Ecke.
Dynamos Defensive mit dem zuletzt gesperrten Sebastian Schuppan für Dennis Bührer als Linksverteidiger wirkte nicht immer sattelfest. Vor allem das defensive Mittelfeld hatte Probleme, dem Druck der Gastgeber standzuhalten.
Gute Chancen besaßen die lange geschockt wirkenden Gäste kaum - dafür aber hochkarätige: VfL-Torhüter Tino Berbig bekam zunächst bei einer Chance von Schahin (21.) Hilfe von Tobias Nickenig, der knapp vor der Linie rettete. Danach zeigte Berbig selbst seine Klasse, als er dem einschussbereiten Timo Röttger (33.) den Ball wegschnappte. Beim Ausgleich konnte Berbig nichts machen. Der Freistoß von Fiel war abgefälscht.
Die VfL-Defensive wirkte nicht immer sicher bei den schnellen Gegenangriffen der Dresdener, denen im Spielaufbau lange Zeit wenig einfiel. Mit viel Einsatz und dem umsichtigen Innenverteidiger Nickenig verhinderte sie aber Schlimmeres.
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Unangenehm fielen die Fans beider Lager auf: Einerseits sorgten Dynamo-Fans für eine Spielunterbrechung in der zweiten Halbzeit, als sie Feuerwerkskörper abbrannten und eine Fahne anzündeten. Andererseits musste Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer das Spiel ebenfalls unterbrechen, weil ein Osnabrücker Flitzer in den Innenraum gelangen konnte.
Quelle: dpa
commander schrieb:
am 25. Mai 2011 um 19:48:26
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dresden
hauptsache die 1. liga bleibt weiter sauber, dann können
die ostvereine spielen wo sie wollen
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Raabewarte schrieb:
am 25. Mai 2011 um 19:28:52
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Dynamo 2.BL.
Licht ans Fahrad"Dynamo,Dynamo".
Im Osten geht die Sonne auf.
Glückwunsch aus den Harz!
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felix schrieb:
am 25. Mai 2011 um 18:39:27
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2. liga
mensch die dresdner können doch nicht in der 2. liga spielen,
da reichts doch nicht mal für die reisekosten oder kommen
die mit dem fahrrad
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