28.10.2011, 18:15 Uhr
Für Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden kommt es dieser Tage knüppeldick: Das erwartete Aus im DFB-Pokal beim Meister Borussia Dortmund hat die Sachsen wegen ihrer unbelehrbar-gewalttätigen Fans auf der Schwarzen Liste des DFB rot unterstrichen. Torwart Dennis Eilhoff fällt wegen einer Fingerverletzung sechs Wochen lang aus. Und der Hauptsponsor droht wegen des beschädigten Images des Traditionsklubs, auszusteigen.
"Im Extremfall könnte es zur Kündigung der kompletten Summe kommen. Es wären aber auch Zwischenstufen möglich", sagte Jens Heinig, Geschäftsführer der Veolia Umweltservice Ost, der "Sächsischen Zeitung": "Kein Sponsor hat Lust darauf, Geld in einen Verein zu stecken, wenn das ausgegeben werden muss, um für solche Dinge zu bezahlen."
Nach Angaben Heinigs hängt ein weiteres Engagement von der Höhe der Strafe durch den DFB und den künftigen Schritten Dynamos ab: "Es müssen konkrete Maßnahmen aufgezeigt werden, wie der Verein gegen die Chaoten vorgehen und solchen Vorfällen entgegenwirken will."
Gleichzeitig bestätigte Heinig das Bestehen einer Ausstiegsklausel. "Es ist völlig legitim, dass der Hauptsponsor sein Engagement überdenkt. Dies geschieht auch in intensiven Gesprächen und mit aller Besonnenheit", betonte Scholze: "In der kommenden Woche wird eine Pressekonferenz stattfinden, auf der die Ergebnisse dieser und weiterer Gespräche innerhalb der Vereinsgremien der Öffentlichkeit präsentiert werden."
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Legende Hans-Jürgen "Dixie" Dörner hofft vor allem darauf, dass durch die Vorkommnisse die Außendarstellung "seines" Vereins nicht nachhaltig beschädigt wurde. "Natürlich war das nicht förderlich für den Verein, aber ich glaube, die vernünftigen Zuschauer transportieren trotzdem ein positives Image", sagte der 100-malige DDR-Auswahlspieler und fünfmalige Meister mit Dynamo. "Ich glaube, wir sind alle erschrocken, wenn man gesehen hat, was nicht nur in Dortmund, sondern auch in anderen Stadien passiert ist", sagte Dörner weiter. "Man muss aufpassen, dass sich diese Entwicklung nicht in der Bundesliga fortsetzt. Polizei und Staat müssen vielleicht mal ein Zeichen setzen, um diese Ausschreitungen in den Griff zu bekommen", forderte der einstige Cheftrainer des SV Werder Bremen.
Trainer Ralf Loose appellierte vor der Begegnung an die eigenen Fans. "Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel auf dem Platz und ein diszipliniertes Verhalten auf den Rängen", sagte er. Zum kampfbetonten Geschehen auf dem Feld kann Torwart Eilhoff indes wochenlang nichts beitragen. Der Neuzugang aus Bielefeld zog sich eine Kapselverletzung im linken Mittelfingergelenk zu. Das verletzte Fingergelenk muss bis zur vollständigen Heilung voraussichtlich sechs Wochen ruhiggestellt werden.
Quelle: sid
Chris schrieb:
am 28. Oktober 2011 um 21:37:22
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Sponsor
Aber man sieht doch das diesen "Fans" der Verein sch..egal ist. Sonst würden sie sich ab und zu benehmen anstatt das Image
zu schädigen.
Auch deswegen gibt es im Osten weniger Sponsoren.
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Schornsteininspektor schrieb:
am 28. Oktober 2011 um 21:18:01
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Verständlich
Dynamo, das sind nicht die bekloppten Hools, die meinen, die einzig wahren Fans zu sein, die glauben, Pyros sind harmlos und
Ausdruck von Emotionen, die, anstatt sich pol. Anordnungen zu fügen, mit Flaschen und Pflastersteinen reagieren -und immer sind die anderen Schuld. Dynamo ist aber vor allem das sportliche Herz einer ganzen Region, ist Liebe und Leidenschaft von Tausenden. Deshalb Chaoten identifizieren, separieren, bestrafen und ausschließen. Wir brauchen das Sponsoring. Dynamo forever!
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Johann schrieb:
am 28. Oktober 2011 um 20:28:33
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@copACA...
Willst du Pyro schön reden,sowas gehört nicht in ein Stadion ( verletzungsgefahr!) aber hier geht es um Schläger, Chaoten die
nicht in ein Stadion gehören. Ich bin kein gutmesch aber etwas Hirn sollte eigentlich jeder haben,wenn nicht ! sollte er zur Hohlraumversiegelung nach Östereich,ist kostenlos.
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