16.12.2010, 12:14 Uhr | sid
Keine Aussicht auf Besserung: Martin Schmitt. (Foto: imago)
Die deutsche Skisprung-Gegenwart ist grau, da kommt man schnell in Versuchung, einen aufheiternden Blick in die goldene Vergangenheit zu werfen. Besonders, wenn der Weltcup-Tross nach Engelberg reist. "Normalerweise", sagt Bundestrainer Werner Schuster, "normalerweise waren deutsche Skispringer in Engelberg immer stark." Sieben Siege haben deutsche Adler auf der Gross-Titlis-Schanze errungen, zwei davon ein gewisser Martin Schmitt.
Der Name Schmitt steht allerdings nicht nur für die glorreiche Vergangenheit deutscher Weitenjäger, sondern auch für das ernüchternde Hier und Jetzt. In Engelberg tritt am Wochenende (Sonntag, ab 14 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) ein Team an, das weit hinterher springt. Schmitt ist sogar so weit von einstiger Leistungsfähigkeit entfernt, dass er die Reise in den Schweizer Kanton Obwalden gar nicht erst angetreten hat. Er will beim Training im norwegischen Lillehammer wenigstens so gut in Form kommen, dass er sich bei der Vierschanzen-Tournee nicht blamiert. "Martin bekommt von uns die Möglichkeit, sich konzentriert auf die Tournee vorzubereiten", sagt Schuster über den Vize-Weltmeister.
Schmitts Leistungstief zu Saisonbeginn steht beispielhaft für die Schwäche des deutschen Teams in der WM-Saison. Ein achter Platz von Michael Neumayer in Kuopio ist die Top-Platzierung nach vier Weltcup-Springen, ansonsten schafften es Schusters Adler kein weiteres Mal unter die besten zehn. Der junge Severin Freund überzeugte konstant mit Sprüngen in die Top 30, doch ansonsten steht Schuster einer verunsicherten Mannschaft vor. "Ich bin aber sicher, dass wir die Zeit bis zur Tournee nutzen und uns dort besser zeigen werden", sagt er.
Schusters Hoffnungen trägt unter anderen Michael Uhrmann. Der Routinier hat einen rabenschwarzen Start in den Winter hingelegt und punktete nur als 23. in Kuopio. Er erwog wie Schmitt eine Wettkampfpause, doch Trainingseinheiten auf der heimischen Schanze in Rastbüchl haben ihm wieder etwas mehr Selbstvertrauen gegeben. "Für Michael ist Engelberg wichtig, um jetzt Großschanzensprünge unter Wettkampfbedingungen zu absolvieren", sagt Schuster.
Der Bundestrainer hofft außerdem auf Stephan Hocke und Richard Freitag, die sich über den zweitklassigen Continentalcup empfohlen haben. Freitag war dort zuletzt dreimal in Folge in den Top 5 und Hocke hat drei der letzten vier Wettkämpfe gewonnen. "Die Stimmung im Team war entsprechend gut", sagt Hocke. Spaß, Freude, Glück - all das hatte das Weltcup-Team zuletzt kaum mehr. Hocke weiß sogar, wie sich Erfolge in Engelberg anfühlen: Vor neun Jahren gewann er am Titlis. Es blieb allerdings sein bislang einziger Weltcup-Sieg.
Quelle: sid
cen 09 schrieb:
am 16. Dezember 2010 um 18:28:02
(0)
(0)
Schmitt-Adler ohne Flügel
Wann verschwinden endlich die beiden MS von der Sportbühne? Es ist traurig zuzusehen,wie die beiden etwas
versuchen, was nicht mehr klappt ! Es ist eine
Schande für den deutschen Sport,wenn die noch weiter Ihre Gelder kasieren von Sponsoren.Und so was soll noch ein Publikumsmagnet sein,dass ich nicht lache,ha,ha,ha !!!
mehr
Kommentar melden
karl schrieb:
am 16. Dezember 2010 um 14:39:15
(0)
(0)
DSV-Skispringer
wann merken es die Verantwortlichen endlich, daß die Zeiten von M.Schmidt lange vorbei sind? Oder zahlt sein Sponsor so
viel, daß alle Augen nur lila sehen? Anders ist das nicht mehr zu erklären. Junge talentierte Leute müssen (teilweise auch aus Kostengründen) zu Hause bleiben und M.S. darf immer mit. Und jeder Reporter hofiert den dann auch noch. Also bleibt nur Fernseher aus! Übrigens hat M.S. seinen Abstieg selbst mit eingeleitet, als R.Heß abgesägt wurde! Seitdem geht´s ja nur noch bergab!
mehr
Kommentar melden
Charly schrieb:
am 16. Dezember 2010 um 14:27:33
(0)
(0)
Skispringer
Wieviel Fördermittel verschlingt eigentlich dieser zweitklassige deutsche Wanderzirkus?
Ich denke das andere Nationen aus ihren
Möglichkeiten mehr machen.
Unsere Bubis werden von hinten bis vorne verhätschelt und beglückt, sind aber nur im Erfinden von Ausreden Weltspitze. Der Schlimmste ist der Martin Schmitt der seit vielen Jahren nur noch zum Kohle abgreifen mitreist und weil er wahrscheinlich zu faul für anständige Arbeit ist.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Entdecken Sie die neuen Kollektionen zu Top-Preisen: jetzt online bestellen! zu den Angeboten
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Klicken Sie sich durch die schönen Wintersportlerinnen. zur Foto-Show
Von Biathlon bis Skispringen - alle Wintersport-Termine der Saison im Überblick. zum Weltcup-Kalender
Der Weg der beiden Skiläuferinnen zum Durchklicken in der Foto-Show.