05.09.2010, 15:22 Uhr | dpa,sid
Paul die Resta freut sich über seinen Triumph in Brands Hatch. (Foto: imago)
Mercedes-Pilot Paul di Resta hat seinen Heimvorteil genutzt und den siebten Saisonlauf der DTM im britischen Brands Hatch gewonnen. Der für Mercedes startende Schotte setzte sich souverän vor seinem kanadischen Markenkollegen Bruno Spengler durch. Titelverteidiger Timo Scheider belegte als bester Audi-Pilot den dritten Platz.
Spengler behauptete in der Gesamtwertung die Spitzenposition. Di Resta ist neuer Gesamtzweiter.
"Schwer war es heute nicht. Ich konnte das Rennen komplett kontrollieren", sagte di Resta, der nach dem Start von der Pole Position die 98 Runden auf der mit 1,929 Kilometern kürzesten Strecke des Jahres absolut fehlerfrei absolvierte und seinen vierten DTM-Sieg insgesamt feierte. "Ich bin sehr glücklich, weil Brands Hatch eine Strecke ist, die mir eigentlich nicht liegt", sagte Spengler: "Mir ist egal, wer hinter mir liegt. Wichtig ist, am Ende des Jahres ganz vorne zu sein."
Für Mercedes war es bereits der sechste Sieg im siebten Saisonrennen. Vom Titel will Mercedes-Sportchef Norbert Haug aber noch nicht reden, allerdings gab er zu: "Das war natürlich ein guter Schritt." Eine Präferenz innerhalb des Teams hat er nicht. "Ich habe nur Lieblingsfahrer", sagte Haug. Sein Audi-Kollege Wolfgang Ullrich will den Traum vom vierten Titel in Serie noch nicht begraben. "Träumen allein hilft nicht, aber ich bin überzeugt, dass die Meisterschaft noch nicht vergeben ist", sagte Ullrich, und Scheider fügte hinzu: "Aufgegeben wird nicht."
Für Ekström, der als einziger Nicht-Mercedes-Fahrer in Valencia in diesem Jahr einen Sieg holte, war das Rennen schon nach wenigen Kilometern beendet. Nachdem er zunächst beim Start eine leichte Berührung mit Ralf Schumacher hatte, war er in der zweiten Runde zunächst offenbar wegen eines Aufhängungsbruchs von der Strecke gerutscht. Er kam zwar noch einmal zurück auf die Piste, war allerdings langsam unterwegs und wurde dann noch von der überraschten Mercedes-Pilotin Susie Stoddart gerammt, die kurz darauf auch aufgeben musste.
Ekström machte nach dem Rennen Ex-Formel-1-Pilot Schumacher, der später nach einem Ausritt durchs Kiesbett auch ausschied, Vorwürfe. "Ralf war viel zu aggressiv am Anfang, da war mein Auto schon krumm. Das Manöver in der ersten Kurve war nicht notwendig. Ich war schon an ihm vorbei, aber dann hat er mir ins Auto gelenkt", sagte der Schwede, der später versuchte, mit seinem beschädigten Fahrzeug "aus dem Weg zu gehen. Aber das ist hier leider nicht so einfach." Die Rennleitung hatte den Zwischenfall untersucht, aber keine Strafe gegen Schumacher verhängt.
Quelle: sid , dpa
Gerhard schrieb:
am 6. September 2010 um 07:21:09
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Fangio
Ist DC nicht der, der immer die Leistungen von Schumacher kritisiert und ihm dringend empfiehlt zurückzutreten, da er es bisher
nicht geschafft wieder Rennen zu gewinnen? Obwohl ihm ein absolutes Topp-Auto zur Verfügung steht.
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Fangio schrieb:
am 5. September 2010 um 17:44:02
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David Coulthard
Freut mich dass DC auch seinen Heimvorteil nutzen konnte und auf den 13.Platz gebrettert ist. Toll. Da kann sich MSC eine Scheibe von abschneiden.
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